Des Denkens Raum überqueren

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Was Buddha lehrt,
hat nur das eine Ziel:
Des Denkens Raum zu überqueren.
Ist still geworden der Gedanken Spiel,
was nützen dann noch Buddhas Lehren?

Huang Po (um 850)

Torweg der Stille jenseits aller Tätigkeit

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Der Eine Geist ist die reine Quelle, die allen Menschen innewohnt. Alle sich bewegenden Wesen, die vom Leben durchpulst sind, bestehen aus dieser Einen Substanz und unterscheiden sich nicht voneinander. Unsere ursprüngliche Natur ist in Wahrheit ohne die geringste Gegenständlichkeit. Sie ist leer, allgegenwärtig, schweigsam, rein. Sie ist herrlich und geheimnisvoll friedliche Freude, nichts anderes. Dieser reine Geist, die Quelle von allem, scheint für immer und auf alle mit dem Glanz seiner eigenen Vollendung. Volles Verständnis kann nur durch ein unausdrückbares Geheimnis kommen. Der Zugang zu ihm heisst der Torweg der Stille jenseits aller Tätigkeit.

Huang Po (um 850) in:  Der Eine Geist

Gefunden habe ich diesen Text hier: https://blog.nootheater.de

Wer sie findet sagt nicht dass er weiß

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Das Wesen des Geistes, recht verstanden,
Lässt sich durch Menschenwort
nicht greifen noch vermitteln.
Erleuchtung lässt sich nicht erlangen,
Und der sie findet,
sagt nicht, dass er weiß.

Huang Po / Huangbo Xiyun (+850) in: „Der Geist des Zen“

Gefunden habe ich dieses Zitat hier: https://satyamnitya.wordpress.com/2013/09/13/huang-po-geist-ubertragung/

Gestalt eines fühlenden Wesens

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Der Allumfassende Geist ist nichts anderes als der Buddha und der Buddha ist nichts anderes als ein fühlendes Wesen. Wenn der Allumfassende Geist die Gestalt eines fühlenden Wesens annimmt, hat er sich in keiner Weise verringert. Wenn er ein Buddha geworden ist, hat er nichts zu sich hinzugefügt.

Huang Po (um 850)

Unergründlich wie die grenzenlose Leere

Alle Wesen und alle Erleuchteten sind an sich nichts als der Eine Geist, und alles andere ist nichts. Dieser Geist ist ohne Anfang, ungeboren und unzerstörbar, ohne Form, ohne Erscheinung. Er gehört nicht zu den Dingen, die existieren oder nicht existieren. Er ist weder lang noch kurz, weder groß noch klein, denn er ist jenseits aller Beschränkungen, aller Maßeinheiten, Namen, Spuren und Vergleiche. Es ist das, was immer gegenwärtig ist – aber sobald du Begriffe davon bildest, bist du sofort im Irrtum. Dieser Geist ist unermesslich und unergründlich wie die grenzenlose Leere.

Huang Po (um 850)

Unermesslich und unergründlich

Alle Wesen und alle Erleuchteten sind an sich nichts als der Eine Geist, und alles andere ist nichts. Dieser Geist ist ohne Anfang, ungeboren und unzerstörbar, ohne Form, ohne Erscheinung. Er gehört nicht zu den Dingen, die existieren oder nicht existieren. Er ist weder lang noch kurz, weder groß noch klein, denn er ist jenseits aller Beschränkungen, aller Maßeinheiten, Namen, Spuren und Vergleiche. Es ist das, was immer gegenwärtig ist – aber sobald du Begriffe davon bildest, bist du sofort im Irrtum. Dieser Geist ist unermesslich und unergründlich wie die grenzenlose Leere.

Huangbo Xiyun / Huang Po († 850)