Die zwei geistlichen Füße des Mystikers

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Der Mystiker nimmt in bildlicher Vorstellung an, er habe zwei geistliche Füße: den begreifenden Verstand und den liebenden Affekt. Es ist notwendig, auf beiden vorwärtszuschreiten, damit man die geheimen Wege der Beschauung glücklich bis ans Ende zu begehen vermag. Denn der Intellekt hinkt ohne den liebenden Affekt und käme nicht rüstig voran; die Liebesneigung ohne den Verstand aber ist blind; sie fände den Weg nicht und müsste sich verirren.

Hendrik Herp / Harphius (ca. 1400/1410 – 1477/1478) in seiner „Theologia mystica“

Was / Wo also ist die Zeit?

Träger dieser Uhr müssen sich da keine Sorgen machen         Foto: © wak

Was ist also die Zeit?
Wenn mich niemand darüber fragt,
so weiß ich es;
wenn ich es aber jemandem
auf seine Frage erklären möchte,
so weiß ich es nicht.

Augustinus von Hippo (354 – 430)

Aktuell mehr dazu hier: https://www.morgenpost.de/web-wissen/web-technik/article213599757/Herduhren-und-Radiowecker-gehen-wegen-Strommangel-nach.html