… so wird meine Seele gesund

 

“Im Anfang war das Wort…” – so beginnt das Johannes-Evangelium des Neuen Testaments. Für den Apostel Johannes sind Wort und Gott untrennbar miteinander verbunden. “Sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund”, heißt es in der katholischen Messfeier. In den verschiedenen Weltspiritualitäten hat sich die mentale Kraft heilender Worte immer wieder neu manifestiert. Doch was für Worte sind es, die Vorboten der Heilung werden können? Welche Worte haben jene so eindringliche Initialwirkung, dem Menschen neue Wege aufzuzeigen, ihn zu Heil und Heilung zu führen?

Worte, die heilen können, haben oft mit dem zu tun, was als Gebet bekannt ist. Das Wort stammt von dem althochdeutschen „gibet“ und bedeutet Bitte. Gebete können Lobpreisung ebenso formulieren wie Bitte, Buße oder Dank. Für uns heute sind wohl vor allem jene Gebete wichtig, die eine Beziehung zur eigenen Mitte und über diesen Weg zu Gott suchen – also das „innere Gebet“. Auf seiner meditativen Grundlage findet sich hier eine große Nähe zu der in den östlichen Religionen geübten Meditationspraxis.

Worte, die helfen

Meine Erinnerungen an Bitte und Beten sind eng mit der katholischen Liturgie verbunden. Nach der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi lädt der Priester dort die Gläubigen zur Kommunion ein, die darauf unter anderem antworten: “…aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund”. Ich erinnere mich auch an ein Treffen mit einem Pastoraltheologen. Der berichtete von einem Gespräch, das er mit einem Mann geführt hatte, der ihm von seinen Problemen berichtete. Am Ende des Gesprächs sagte der Mann zu dem Theologen: “Sie haben mir sehr geholfen.” Gesagt hatte der Theologe ihm allerdings nichts, er hatte ihm keinen Rat erteilt oder ähnliches. Aber er hatte der Not des Mannes zugehört – er hatte ihm den nötigen Raum gewährt, damit dieser seinen Schmerz in seinen eigenen Worten ausdrücken kann. Ganz nach der Erfahrung von Selbsthilfegruppen: “Wer nicht spricht, zerbricht.”

„Wir sind, was wir denken…“

Gerade in der westlichen Kultur sind die Menschen außerordentlich kopflastig. Sie haben damit allerdings auch eine enorme Chance. Clemens Kuby, unter anderem Regisseur des Filmes “Unterwegs in die nächste Dimension” weist auf eine wichtige Voraussetzung dafür hin, Vertrauen in jene Worte zu entwickeln, die es vermögen, weiter zu helfen: “Die wichtigste Eigenschaft des Gehirns ist es, die eigene Wirklichkeit zu erschaffen. Dafür nimmt es über 90 Prozent der Informationen aus dem eigenen Fundus und nicht über die Sinnesorgane von außen auf. Also muss das, was für wahr gehalten wird, bei jedem etwas anderes sein. Das Gehirn weist den an sich bedeutungsfreien neuronalen Prozessen die Bedeutung erst zu.” Ganz so, wie es im Dhammapada von Buddha überliefert ist:

“Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht mit unserem Denken, mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.
Sprich und handle mit unreinem Geist, und Ungemach wird dir folgen. Wie das Rad dem Ochsen folgt, der den Karren zieht.
Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht mit unserem Denken, mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.
Sprich oder handle mit reinem Geist, und Beglücktheit wird dir folgen, wie dein Schatten, unerschütterlich.”

Die Kraft der Worte

Johannes der Täufer – auch Johannes der Vorläufer genannt – hat auf dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald einen übergroß scheinenden Finger, der auf den Mond zeigt. Er ist Wegweiser und Vorläufer dafür, die größere und tiefere Wirklichkeit erkennen zu lassen: die Göttlichkeit des Menschen Jesus und damit unsere eigene Gotteswirklichkeit, die beispielsweise in der Mystik immer wieder hervorgehoben wird. Aber unsere Zweifel, die immer wieder aufkommen, verstellen den Blick auf diese innere Wahrheit, da unsere Neigung mitunter allzu gering ist, der Kraft der Worte zu vertrauen.

Eine ungewöhnliche Visualisierung, die der japanische Forscher Masaru Emoto vorgenommen hat, kann diese Zweifel vielleicht verringern. Emoto machte die Wirkung von Worten mit Hilfe von Photographien sichtbar. Er ist hergegangen und hat die geometrische Struktur des Wassers als Kristall, bei minus 30°C unter dem Mikroskop fotografiert. Dabei fand er Erstaunliches heraus: “Durch die Art und Weise, wie das Wasser auf unsere Worte reagiert, lernen wir etwas über uns selbst und die Wirkung, die unsere Worte haben.” Konkret heißt das nach seinen Erkenntnissen: “Wenn ich ein Schild auf eine Wasserflasche klebe, und auf das Schild schreibe ich ein durch und durch positives Wort wie ‚Dankbarkeit’, dann bildet das Wasser einen schönen Kristall. Schreibe ich ‚Idiot’ drauf, kommt ein mickriger, hässlicher Kristall heraus. Ich habe beide Worte auf ein Schild geschrieben und erwartet, dass sich das Positive und das Negative gegenseitig aufheben. Aber es kam trotzdem ein schöner Kristall heraus.”

Auch am Institut für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen (ISD) der Universität Stuttgart wird seit einigen Jahren an der Informationsübertragung im Wasser geforscht. Hier war den Wissenschaftlern aufgefallen, dass sich schwache Feldwirkungen, die mit üblichen Messmethoden sonst nicht feststellbar sind, im Wasser abbilden und unter dem Mikroskop betrachtet und dokumentiert werden können.

Die Kraft des Gebets

Der Einfluss von positiv wirkenden Worten kann aber nicht nur vermutet, sondern auch bewiesen werden. Dies haben Forscher um Luciano Bernardi verifiziert, indem sie Versuchsgruppen mit unterschiedlichen Gebeten untersuchten. Sie haben die Wirkung des lateinisch gesprochenen Rosenkranzes und die Rezitation von Mantren bei Patienten überprüft, die an Herzproblemen litten. Ihr Ergebnis zeigte, dass beide Gebetsübungen bei den Patienten hervorragende psychische wie physische Effekte mit sich brachten, und sich das Wohlbefinden verbesserte.

Bestätigt werden damit auch Untersuchungen wie jene, die 1999 in der amerikanischen Zeitschrift “Demography” veröffentlicht wurden. Die dort publizierte repräsentative Studie hatte 204 Personen neun Jahre lang begleitet. Das Ergebnis war, dass 20-jährige US-Amerikaner eine um gut sechseinhalb Jahre höhere Lebenserwartung haben, wenn sie “einmal pro Woche zur Kirche, Synagoge oder Moschee gehen”.

Der Religionspsychologe Bernhard Grom ist deshalb der Frage nachgegangen, ob “Gebet, Meditation und Gottesdienst innerhalb des Immunsystems die Produktion von Abwehrkräften fördern” können. Seine Antwort klingt plausibel: “Die ‚Kraft des Gebets’ liegt vermutlich nicht darin, dass es irgendwelche ‚Heilungskräfte’ mobilisiert, sondern dass es gesundheitsschädigenden Stress mindert; nicht darin, dass es das Immunsystem anregt, sondern darin, dass es das Immunsystem schont – und damit Erkrankungen eher verhindert und Heilungsprozesse entstört.” Seiner Meinung nach ist diese “stresstheoretische Erklärung” jene, die den gemachten Beobachtungen sowie dem heutigen medizinischen Wissen am besten gerecht wird: “Starke emotionale Belastungen, ‚psychischer Stress’, wie er aus Verlusterfahrungen, Zukunftsängsten, Ärger und Enttäuschungen entsteht, löst oft körperlichen Stress aus, der längerfristig sowohl die Gefahr von Thrombosen und Herzinfarkten als auch da Risiko von Infektionen und Krebserkrankungen steigert. Nun können religiös motivierte Bewältigungsformen die emotionalen Belastungen verringern, abpuffern und damit eine Ursache von krankheitsförderndem Stress verringern. Der Glaube kann dazu einladen, sich wegen Misserfolgen, Krankheit und altersbedingter Einschränkung nicht minderwertig zu fühlen, weil man sich ja von der höchsten denkbaren Instanz als ‚Ebenbild’ und ‚Freund’ geachtet weiß…”

Der Schweizer Psychiater Jakob Bösch geht noch weiter: “Geistiges Heilen und Spiritualität gehören zusammen und bedeuten Globalisierung von Religion und Medizin. Die zentralen, spirituellen Botschaften der großen Weltreligionen sind weitgehend deckungsgleich. Die Besinnung auf dieses gemeinsame Wissen überschreitet die Grenzen von Nationen, Religionen und Rassen. Geistiges Heilen ist der Teil der Heilkunde, der armen und reichen Menschen auf dieser Erde gleichermaßen zur Verfügung steht.” Er fand heraus, dass “die Hälfte von befragten Krankenhauspatient den Wunsch äußerten, ihre Ärzte möchten am Krankenbett mit ihnen beten.” Doch sie stoßen damit auf ein Dilemma. “Solche Ergebnisse bringen die Ärzteschaft in Verlegenheit, wird doch an einem der großen Tabus gerüttelt. Anders als die Sexualität haben Spiritualität und Religiosität der Enttabuisierung bis heute standgehalten.” Dabei sieht er in seiner Praxiserfahrung und dem Vergleich mit internationalen Studien, “dass religiös-spirituelle Menschen über bessere körperliche und seelische Gesundheit verfügen; wenige Prozent der Studien haben bei religiösen Menschen mehr Gesundheitsprobleme gefunden.”

Vielfalt und Individualität

Im Hinduismus ist davon die Rede, dass es tausend Namen Gottes gibt. Im Islam hat Allah 99 Namen. Deutlich wird hier die Vielfalt dessen, was wir als Gott ansehen und annehmen. Und ebenso vielfältig sind die Formen und Worte, die wir im Gebet verwenden.

Beten und damit die Wahl jener Worte, mit denen wir beten, ist ein “Sehnen des Herzens”, wie Sophy Burnham meint. “Im Gebet manifestiert sich der unwiderstehliche Drang unserer Menschennatur, mit der Quelle der Liebe, mit der Energie des Universums, Kontakt aufzunehmen und zu kommunizieren. Im Gebet bitten wir in jenen Momenten um Hilfe, wo wir uns einer Situation absolut nicht gewachsen fühlen.”

Sind es aber bestimmte, spezielle, nur Insidern bekannte Worte, die dorthin führen können? Ich glaube nicht. Ich folge da lieber Jacques Gaillot, der sagt: “Jeder hat seinen Weg. Das Gebet hat einen persönlichen Stil so, wie jeder eine besondere Stimme, ein besonderes Gesicht hat; und der Körper ist mit einbezogen. Es ändert sich mit dem Alter, den Ereignissen, der Verantwortung.” Mir fällt an dieser Stelle ein Bild ein: Wenn es darum geht, heilende Worte auf ihre Authentizität zu prüfen, muss man sie wie beim Goldwaschen behandeln. Immer wieder sieben, schütteln, den Schmutz und Dreck durch das klare Wasser von ihnen abspülen. Und dann den Goldkern nehmen und drauf beißen: Ist er wirklich echt? Gaillot sagt daher: “Das Gebet macht solidarisch. Es führt zum Wesentlichen. Es erweitert die Herzen.” Und mir scheint: nur dann, wenn ein Gebet die Herzen zu erweitern vermag, ist es echt.

Werner A. Krebber

 

Literatur

Burnham, Sophy: Der Weg des Gebets. München 2003;
Emoto, Masaru: Die Botschaft des Wassers. Burgrain, o.J. ;
Grom, Bernhard: Religiöser Glaube – ein Gesundheitsfaktor? In: Dr. Mabuse 27(2002), S. 16-19;
Krebber, Werner: Worte, die heilen können. Bibliotherapien aus buddhistischem Geist. In: Connection special Nr. 70, S. 54-57;
Krebber, Werner: Der Weg zum Selbst. Vom Weg in die Zukunft auf den Spuren der Mystik. In: Connection special Nr. 68, S. 26-29;
https://jakobboesch.ch/
http://www.weltimtropfen.de

 

Allen Krankheiten und Leiden ein Ende setzen

Fotos: © wak

Als nun, Manjushri, dieser Meister des Heilens, dieser Tathagata im Lapislazuli-Glanz, Erleuchtung erreichte, war er aufgrund der Kraft seiner grundlegenden Gelübde fähig, alle Geschöpfe zu sehen und über sie zu wachen. Einige dieser Geschöpfe litten an Krankheiten, sie waren ausgezehrt, hatten hohes Fieber, Gelbsucht usw. Andere waren den verderblichen Giften von Dämonen ausgeliefert; noch andere würden ein kurzes Leben haben oder befanden sich an der Schwelle des vorzeitigen Todes. Als er dies sah, hatte er den Wunsch, all diesen Krankheiten und Leiden ein Ende zu setzen und den Wünschen der Geschöpfe zur Erfüllung zu verhelfen. Zu dieser Zeit ging der Erhabene in den Samadhi ein, „der die Leiden aller Wesen vertreibt“. Als er in diesem Samadhi weilte, ging ein strahlendes Licht von der Urna zwischen seinen Augenbrauen aus, und aus ihrer Mitte ertönte der Klang der großen Dharani:

Namo bhagavate bhaisajyaguru-vaidurya prabha-rajaya tathagataya arhate samyak-sambuddhaya tadyatha. Om bhaisajye bhaisajye bhaisajya-samudgate svaha.

Als der Klang dieser Dharani inmitten des strahlenden Lichts verklungen war, hörte man ein lautes Dröhnen, die Erde erbebte, und ein großer Lichtschein wurde sichtbar. Alle Wesen waren von ihren Leiden und Krankheiten frei und gelangten zu Frieden und Glück.

Der vollständige Text des Medizin-Buddha-Sutra findet sich hier: http://www.phathue.de/buddhismus/dharma/medizin-buddha-sutra/

Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt…

Foto: © wak

 

Wenn die Achtsamkeit
etwas Schönes berührt,
offenbart sie dessen Schönheit.

Wenn sie
etwas Schmerzvolles berührt,
wandelt sie es um
und heilt es.

Thich Nhat Hanh (*1926)

Letztlich heilt nur die Liebe

Foto: © wak

Liebe ist ein Wunder. Und wie alle Wunder braucht sie nur eins, damit sie geschehen kann: Man muss bereit sein, sie zuzulassen. Sobald wir bereit sind, sie zuzulassen, strömt sie in unser Leben wie ein warmer Segen, heilt alle Wunden, lindert alle Krämpfe, entspannt unsere vor lauter Angst und Kampf verhärteten Muskeln und Organe, lockert unsere festgefahrenen Verhaltensmuster, schenkt uns Verstehen, Lächeln, schließlich Lachen. Liebe heilt. Letztlich heilt nur die Liebe.

Safi Nidiaye (*1951) in: Das Tao des Herzens

In ruhigen Stunden nachlesen und Corona ein Schnippchen schlagen…

Foto: © wak

Nachfolgend Links zu ein paar älteren Texten von mir. Zum Teil sind sie in der „Connection“ erschienen, zum Teil anderswo. Jedenfalls laden sie ein, noch einmal darin zu stöbern und die eine oder andere Anregung zu bekommen.

I

Der Weg zum Selbst
Der Weg in die Zukunft auf den Spuren der Mystik
https://mystikaktuell.wordpress.com/2015/06/03/wege-zum-selbst/

Labyrinth – das große Abenteuer
https://mystikaktuell.wordpress.com/2011/05/21/labyrinth-das-grose-abenteuer/

Nur wer aufbricht, kann ankommen
Pilgerschaft als Seins-Weise
https://mystikaktuell.wordpress.com/2012/04/08/pilgern-als-seins-weise/

II

Meister Eckhart: Brückenbauer zum Hier und Jetzt
https://mystikaktuell.wordpress.com/2012/03/27/meister-eckhart-bruckenbauer-zum-hier-und-jetzt/

Annäherung an Meister Eckhart
https://meistereckhart750.wordpress.com/2010/12/06/annaherung-an-meister-eckhart/

Erleuchtung im Durchbruch des Nichts
Der Mystiker Johannes Tauler und Zen
https://mystikaktuell.wordpress.com/2010/11/28/der-mystiker-johannes-tauler-und-zen/

Meister Eckhart und Zen-Buddhismus
https://meistereckhart750.wordpress.com/2010/11/20/meister-eckhart-und-zen-buddhismus/

Meister Eckhart und die Beginen
https://meistereckhart750.wordpress.com/2010/02/17/eckhart-und-die-beginen/

Beginen – Mystikerinnen des Tuns
https://mystikaktuell.wordpress.com/2010/11/21/beginen-mystikerinnen-des-tuns/

Beginen: Mystik, Verfolgung und Verurteilung
https://mystikaktuell.wordpress.com/2012/05/20/beginen-mystik-verfolgung-und-verurteilung/

 

III

Das Herz – Stätte der Lebenskraft
https://mystikaktuell.wordpress.com/2012/01/22/das-herz-statte-der-lebenskraft/

Worte, die heilen können
Bibliotherapie aus buddhistischem Geist
https://mystikaktuell.wordpress.com/2015/07/30/worte-die-heilen-koennen/

Heilende Worte
https://mystikaktuell.wordpress.com/2015/07/29/heilende-worte/

Worte, die das Herz öffnen
Vorboten und Wegweiser zur Heilung
https://mystikaktuell.wordpress.com/2012/04/20/worte-die-das-herz-offnen/

 

Aphorismen und Lyrisches von mir findet sich hier:

https://wernerkrebber.wordpress.com/category/aphorismen/

Wer wirklich schaut findet nichts Greifbares…

Wer sein Herz erweckt, der stellt staunend fest, daß dieses Herz leer ist. Es ist wie ein Blick in den Weltraum. Was bin ich, wer bin ich, wo ist mein Herz? Wer wirklich schaut, findet nichts Greifbares, nichts Festes … Wenn du dieses erwachte Herz suchst, wenn du in der eigenen Brust danach tastest, findest du nichts als Zartheit. Weich und wund fühlt es sich an, und wenn wir unsere Augen für die Welt öffnen, überkommt uns eine abgrundtiefe Traurigkeit. Diese Art von Traurigkeit hat aber nichts mit äußeren Gründen zu tun. Du bist nicht traurig, weil jemand dich verletzt hat oder weil du einen Verlust zu beklagen hast. Diese Traurigkeit ist grundlos. Sie rührt daher, daß dein Herz ganz bloßgelegt ist. Keine Haut scheint mehr darüber zu sein, es ist rohes Fleisch. Setzte sich eine winzige Mücke darauf, du wärst zutiefst davon berührt … Es ist dieses sanfte Herz des Kriegers, das die Macht hat, die Welt zu heilen.

Chögyam Trungpa (1939 – 1987) in: Des wahren Kriegers sanftes Herz der Traurigkeit

Gefunden habe ich diesen Gedanken im WWW auf der Seite „Der innere Weg“

Unseren leidenden Planeten heilen

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Ich spüre ganz stark, dass es die Gnade und die Macht Gottes braucht, um unseren leidenden Planeten zu heilen und zu transformieren. Zu viel ist schon zerstört, zu viel Dunkelheit ist schon gegenwärtig, als dass die Menschheit allein dieses von uns geschaffene Ödland erlösen, das Licht, das wir verloren haben, zurückgewinnen könnte. Nur durch die Liebe und die Gegenwart unseres Geliebten kann unsere Welt geheilt werden.

Llewellyn Vaughan-Lee (*1953)

Worte, die heilen können – Bibliotherapie aus buddhistischem Geist

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Buddhistische Sutren, Mantren, Koans und Zen-Geschichten – inwiefern können Worte heilende Begleiter und Helfer sein auf dem weglosen Weg und damit auch auf dem Weg, sich selbst zu heilen? Nachfolgend ein unorthodoxer Blick auf jene “Arsenale der Seelenmedizin”, auf die heute die Bibliotherapie zurückgreift. Auch über das gesprochene oder geschriebene Wort können wir uns selbst erkennen, gestalten und entfalten. Und es können sich uns ungeahnte Lösungen unserer Lebensprobleme auftun

Der Name „Bibliotherapie“ ist aus den griechischen Worten für Buch (biblion) und Heilung (therapeia) zusammengesetzt. Der Begriff wird dem Pfarrer Samuel McChord Crothers zugeschrieben, der ihn 1916 in einem Artikel über diese therapeutische Methode verwendete. Heute ist sie im Bereich der Gestalttherapie angesiedelt. Was Bibliotherapie meint, hat eigentlich bereits eine lange Tradition. Schon Griechen und Römer betrachteten ihre Bibliotheken als „Arsenale der Seelenmedizin“, und Aristoteles sagte in seiner Poetik, dass die Tragödie einen kathartischen – also geistig-seelisch reinigenden – Effekt auf das Publikum hat. Im Kairoer Al-Mansur Hospital empfahl man schon 1272 Lesungen des Korans als Teil der allgemeinmedizinischen Behandlung. Und 1810 wurde die heilende Wirkung des Lesens von Benjamin Rush auch für psychisch Kranke empfohlen.

Innere Beteiligung

Die Bibliotherapie geht von vier Annahmen aus, die den Menschen und seine Persönlichkeit betreffen:

  • der Mensch ist seinem Wesen nach schöpferisch;
  • sein Leben vollzieht sich aus dem Dialog heraus;
  • gestalteter sprachlicher Ausdruck ist eine Grundeigenschaft des menschlichen Wesens und Teil seiner Entwicklung;
  • das emotionale Leben ist zentral für seine Gesundheit.

Warum Bibliotherapie wirkt, hat bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts L. Rosenblatt so zusammengefasst: „Über die Bücher kann der Leser seine eigene Natur erforschen, er kann in sich selbst Gedanken- und Gefühlskräfte entdecken, er kann klarere Perspektiven erlangen, Ziele und einen Sinn für Richtung entwickeln, die äußere Welt ergründen, andere Persönlichkeitsstrukturen und andere Lebenswege erforschen. Befreit von den Fesseln von Zeit und Raum, kann er die ganze Breite der sozialen und zeitlichen Alternativen durchstreifen, die andere imaginiert und geschaffen haben.“

Als konkrete Einsatzmöglichkeiten der Bibliotherapie werden heute unter anderem Lebenshilfe, Unterstützung der Individuation, Bewältigung von Ängsten aller Art, Selbsterkenntnis sowie die Überwindung von Krisen genannt.

Vor allem die innere Beteiligung des Lesers ist für Bibliotherapie von großer Bedeutung. Das zeigt beispielsweise Clemens Kuby, dessen Film und Buch „Unterwegs in die nächste Dimension“ der Frage nachgeht, auf welchem Prüfstand die Wirkkraft von Spiritualität sichtbar wird. Seine Antwort darauf ist: Heilen. Und er gibt eine einleuchtende Erklärung dafür, die sich auf die Erkenntnisse von Gehirnforschung und Neurophysiologie stützt: „Die wichtigste Eigenschaft des Gehirns ist es, die eigene Wirklichkeit zu erschaffen. Dafür nimmt es über 90 Prozent der Informationen aus dem eigenen Fundus und nicht über die Sinnesorgane von außen auf. Also muss das, was für wahr gehalten wird, bei jedem etwas anderes sein. Das Gehirn weist den an sich bedeutungsfreien neuronalen Prozessen die Bedeutung erst zu.“ Und damit geht es für den Menschen auch darum, jene Prozesse auszulösen, die zur (Selbst)-Heilung führen können.

 Als Buddha krank war…

Buddha spricht bereits in seiner ersten Predigt in Benares von der „heiligen Wahrheit vom Leiden“, das es zu überwinden gilt, vom Leiden, das durch Geburt, Krankheit, Alter, Gram, Trennung entstanden ist. Der Mensch kann aber, wenn er das Leiden erkennt, durch das Beschreiten des achtfachen Pfades (rechte Ansicht, rechter Entschluss, rechte Rede, rechtes Verhalten, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit und rechte Meditation) davon befreit werden.

Schon eine frühe Geschichte buddhistischer Tradition berichtet von einer Heilung. Als Buddha einmal krank war, bekam er Besuch. Er bat seinen Besucher, dass er ihm die sieben Erleuchtungsglieder rezitiert:

  • Achtsamkeit
  • Untersuchung der Dinge,
  • Streben,
  • Freude,
  • Ruhe,
  • meditative Versenkung,
  • Gleichmut.

Nachdem er gut zugehört hatte und nicht nur die Rezitation seines Gastes, sondern auch die Lehre lobte, geschah es – da „… war der Erhabene von dieser Krankheit genesen.“ Soweit die Überlieferung.

Von der Magie des Wortes

Mit großer Wertschätzung spricht Lama Anagarika Govinda von der „Magie des Wortes und der Macht der Sprache“. Gerade die irrationale Eigenschaft der Worte ist es, „die unsere tiefsten Gefühle erregt, unser innerstes Wesen erhebt und es mitschwingen lässt mit anderen.“ In dem „Augenblick, wo wir eine Erscheinung in ihrer ganzen Tiefe und Fülle sehen und verstehen, verliert sie ihre Furchtbarkeit. Die Kräfte der Tiefe – wie alle Kräfte der Natur – sind von sich aus weder zerstörerisch noch aufbauend: Wir selber sind es, die sie zu dem einen oder anderen machen bzw. ihnen diese Bewertung unterschieben. Wichtig ist, was wir sehend erkennen, d.h. nicht intellektuell konstruieren, sondern ganzheitlich erfahren und erleben.“

Als ein Vermittler der heilenden Kraft von Worten wird Manjusri – „der von lieblicher Schönheit“ – gesehen. Er wird als Bodhisattva der Weisheit verehrt. Dem Heilssucher, so heißt es, hilft er dadurch, dass er ihm das Verständnis der buddhistischen Schriften verleiht und die Gedächtniskraft, sie im Wortlaut auswendig zu behalten. Mit dem Flammenschwert, einem seiner beiden Attribute, zerstört Manjusri die Unwissenheit und bringt so Licht in die Finsternis. Mit dem Buch, seinem zweiten Attribut, schafft er Geistesaktivität und ermöglicht neuen Anfang. Manjusri lobt im Bhaisajya-guru-Sutra den Buddha mit der Anrufung:

„O Herr, Meister des Heilens, Buddha im Lapislazuli-Glanz.“

Er weckt damit nicht nur die göttlichen Heilkräfte des Buddha, sondern auch dessen schützende Fähigkeiten. Doch was hat es genauer auf sich mit Koans, Zen-Geschichten, Mantren und Sutren?

Koans – Anstöße zur Erkenntnis

Wörtlich bedeutet Ko-an Urkunde oder gesetzliche Verordnung. Im übertragenen Sinn ist damit aber gemeint: „Ort, an dem die Wahrheit ist.“ Heute wird mit Koan vor allem die Anekdote eines Meisters, eine Feststellung oder Frage gemeint. Koans sind ein Mittel, den „Geist für die Wahrheit des Zen“ zu eröffnen. Die Meditation über ein Koan führt dazu, den Intellekt zu überschreiten und die nichtduale Natur der Wirklichkeit zu erfahren. Koans werden dem Zen-Schüler vom Lehrer gegeben, um ihn zur Erkenntnis zu bringen und ihm zu helfen, sein Verständnis zu vertiefen. Das immer wieder neue Fragen des Schülers löst jenen inneren Zweifel aus, der dazu führt, Hergekommenes und Überholtes nicht mehr gelten zu lassen und damit die Öffnung für grundlegend neue Erfahrungen zu ermöglichen, die als Erleuchtung bezeichnet wird. Nachfolgend eines der ältesten Koans, der Dialog zwischen dem sechsten Patriarchen und dem Mönch Ming: Der Patriarch antwortete auf die Frage des Mönchs Ming, was Zen sei: „Wenn dein Geist nicht im Zwiespalt von Gut und Böse weilt, was ist dann dein ursprüngliches Antlitz, bevor du geboren warst?“ Mit dieser Frage wird der Mönch aufgefordert, seinem inneren Selbst zu begegnen. Ein anderes Koan berichtet von Meister Hakuin: Hakuin klatschte in die Hände. Nachdem er sich schweigend erhoben hatte, fragte er „Hörst du die Stimme der einen Hand?“ In der Praxis wird heute ein Stamm von rund 500 Koans verwandt, die für die innere Schulung als besonders geeignet angesehen werden. Insgesamt gibt es eine Sammung von etwa 1.700 klassischen Koans.

Selbstentdeckung durch Zen-Geschichten

Auch Zen-Geschichten gehören zum literarischen Repertoire, das im Rahmen von Bibliotherapie genutzt werden kann. Denn Zen-Geschichten sind Geschichten über Selbstentdeckungen, die dem Ziel dienen, das Bewusstsein zu öffnen. Nimmt man sie ernst, kommt man zum Zen ohne Umwege. Denn Zen zeigt sich „im täglichen Leben, als Bewusstsein in Aktion“, wie Paul Reps schreibt. „Die eigentliche Absicht der Zen-Geschichten besteht nicht darin, Ereignisse der Vergangenheit zu dokumentieren, sondern eine aktuelle Wirkung auf den Leser auszuüben. Das ist ihre historische Dimension“, sagt Thomas Cleary, der ebenfalls eine Sammlung von Zen-Geschichten veröffentlicht hat. Ein charakteristisches Beispiel ist wohl diese Geschichte: Ein junger Mann suchte einen Zen-Meister auf. „Meister, wie lange wird es dauern, bis ich Befreiung erlangt habe?“ „Vielleicht zehn Jahre“, entgegnete der Meister. „Und wenn ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann?“, fragte der Schüler. „In dem Fall kann es zwanzig Jahre dauern“, erwiderte der Meister. „Ich nehme aber wirklich jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans Ziel gelangen“, beteuerte der junge Mann. „Dann“, erwiderte der Meister, „kann es bis zu vierzig Jahre dauern.“

Mantren – Türöffner zur Wirklichkeit

Aus der Sanskrit-Wurzel „man“ für denken und der Silbe „tra“, was Mittel, oder Werkzeug, oder bewirkende Kraft bedeutet, setzt sich das Wort Mantra zusammen. Richard B. Applegate bezeichnet Mantren als „Werkzeug für den Geist“. Durch das rezitieren von Mantren „erweckt der Gläubige die in ihren Schwingungen enthaltenen magischen heilswirksamen Kräfte in seinem eigenen Bewusstsein“, sagt das „Lexikon des Buddhismus“. Mantren werden als “die lautliche Realisation von Gottheiten angesehen und durch die Wandlung heilswidriger Verdunkelungen sollen sie der Harmonisierung von Körper und Geist dienen.“ In der Rangfolge gleich nach der Meditation ist „die Wiederholung des Mantras wahrscheinlich die wirksamste aller spirituellen Techniken, die als Teil der gesamten Bemühungen um ein geistiges Leben eingesetzt werden. Die Meditation setzt beständige Anstrengungen und Willenskraft voraus. Das Mantra erfordert nichts dergleichen“, betont Eknath Easwaran. Denn er weiß: „Auf dem Weg des Mantras wird der ganze Mensch berührt und nicht nur der Verstand. Das Verstehen, das ein Mantra auslösen kann, ist viel umfassender als intellektuelles Begreifen. Alle Frequenzen, die Ihren Organismus, Ihre Gefühlswelt und Ihr Bewusstsein ausmachen – vom physischen Körper über den Emotionalkörper bis hin zum Höheren Selbst – werden im Idealfall durch das Mantra angeregt und ins Gleichgewicht gebracht.“ Inhaltliche Schwierigkeiten mit der allzu komplex erscheinenden Struktur von Sanskrit-Texten muss man seiner Meinung nach nicht haben. „Das Rezitieren von Sanskrit-Mantras zeigt auch dann seine positiven Effekte, wenn wir den Inhalt und die Symbolik der Wörter nicht bis ins Detail deuten und mit dem Verstand erfassen können.“

Das wohl älteste und am weitesten verbreitete Mantra ist das aus Tibet stammende: „Om mani padme hum“ beziehungsweise „Om mani peme hung“, das „Juwel im Lotos“ heißt. Dieses Mantra, das die Kraft des Mitgefühls (Bodhisattva Avalokiteshvara / Chenresi) verkörpert, ist ein Ausdruck für die Liebe zu allen Lebewesen und drückt den Wunsch nach Befreiung und Erlösung aus, dem Wohl aller zu dienen.

Ein anderes bedeutendes Mantra ist das „Om ah hum“, mit dem die drei Ebenen der Wirklichkeit dargestellt werden. die universelle Wirklichkeit, die ideale und die individuelle. Nach Lama Anagarika Govinda entsprechen sie dem Scheitel-, dem Kehlkopf- und dem Herz-Chakra. Andere Deutungen sehen im „Om“ den Buddha des grenzenlosen Lichts und des Erbarmens (Amithaba), bei „ah“ den Bodhisattva des Mitgefühls Avalokiteshvara und mit „hum“ Padmasambhava, der den tibetischen Buddhismus begründete und wie ein Buddha verehrt wird.

„Om ah hum“ will dabei helfen, Polarisierungen zu überwinden und das Unbegrenzte im Begrenzten zu sehen, das Heilige im Alltäglichen.

Sutren – Lehrer der Aufmerksamkeit

Die Rezitation der Sutren hat ebenfalls eine aktive, dynamische Dimension. Die inhaltliche Bedeutung der Sutren hat bei der Rezitation keine allzu wesentliche Funktion. Es ist dagegen vor allem die Schulung von Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen, die der Rezitierende lernt. Das Ergebnis ist frappierend. Denn beim Rezitieren wird die tiefe innere Verbindung erkannt, die innere und äußere Welt eins werden lässt.

Als Beispiel hier ein Ausschnitt aus dem Herz-Sutra:

“Wenn unser wahres Selbst sich furchtlos prüft und Achtsamkeit übt, entdeckt es, dass unsere Überzeugungen, Charaktermängel und Krankheiten leer und ohne wirkliche Existenz sind… Alles ist gut. Deshalb solltest du die Wahrheit über die Gesundung des wahren Selbst kennen, die Wahrheit, die lehrt, dass niemals eine Wahrheit zu finden war, die Wahrheit, die lehrt, dass niemals eine Wahrheit zu verlieren war, die transzendente und weltliche Wahrheit, die Wahrheit, die allein bestätigt, gegen die alles andere Leugnung ist. Die Wahrheit, die du so lange vor dir selbst verborgen hast und die du jetzt eingestehen kannst: Wahres Selbst! Ich kenne dich jetzt!”

Das sind Sätze, die es nicht nur ermöglichen, enormen Druck wegzunehmen, sondern die auch Genesung, Gesundung möglich werden lassen.

Worte – die Wahrheitsleitern

Ekai warnte schon früh: „Worte können nicht alles beschreiben. Des Herzens Botschaft lässt sich nicht in Worte fassen. Wer Worte wörtlich nimmt, ist verloren. Wer mit Worten zu erklären versucht, kann keine Einsicht ins Leben gewinnen.“ Und er warnt damit davor, Worte zu Bewusstseinsfallen werden zu lassen. Zu achten ist also darauf, nicht die Worte an sich, sondern die Worte in ihrer Be-Deutung ernst zu nehmen. Gelingt dies, können aus einer Folge von Buchstaben aus dem Alphabet Worte der Transzendenz werden, Worte des Überschreitens der Grenzen unserer Erfahrungen und unseres diesseitigen Bewusst-Seins. Und heilende Worte werden so zu einer Leiter des wirklichen, weil spirituellen Lebens, zu einer Lebens-Leiter: „Man muss eine Leiter erschaffen“, sagt Osho. „Man geht höher oder tiefer, was letztendlich das Gleiche ist. Wenn du höher gehst, gehst du tiefer. Wenn du tiefer gehst, gehst du höher. Aber du beginnst, dich in einer ganz neuen Dimension zu bewegen.“

© Werner Anahata Krebber

Literatur:

Ash, Mel: Das Zen der Gesundung. Spirituelle und therapeutische Techniken auf dem Weg von Abhängigkeit zur Freiheit. München 1997;
Birnbaum, Raoul: Der Heilende Buddha. Eine Einführung in das psychosomatische Heilsystem des Buddhismus. Bern/München 1982;
Easwaran, Eknath: Mantram. Hilfe durch die Kraft des Wortes. Freiburg/Br 52000;
Krebber, Werner: Der Weg zum Selbst. Vom Weg in die Zukunft auf den Spuren der Mystik. In: connection special 68 “Der neue Mensch”, Niedertaufkirchen 2003;
Krebber, Werner: Worte die das Herz öffnen. Vorboten und Wegweiser zur Heilung. In: connection special 72 “Aufbruch in den Religionen”, Niedertaufkirchen 2004;
Oehme, Anja: Möglichkeiten und Grenzen bibliotherapeutischer Arbeit für den Literaturunterricht unter Berücksichtigung von Prävention bzw. Abbau von Verhaltensstörungen. Online: http://www.foepaed.net/index.php/volltexte2/67-bibliotherapie;
Lipsett, Peter R.: Wege zur Transzendenzerfahrung. Münsterschwarzach 1992;
Petzolt, Hilarion; Orth, Ilse (Hg.) Poesie und Therapie. Über die Heilkraft der Sprache. Paderborn 1985;
Reps, Paul: Ohne Worte – ohne Schweigen. 101 Zen-Geschichten und andere Zen-Texte aus vier Jahrtausenden. Bern/München/Wien 1976;
Schumann, Hans Wolfgang: Handbuch Buddhismus. Die Zentralen Lehren: Ursprung und Gegenwart. Kreuzlingen/München 2000