Heiliges in uns

Foto: © wak

 

Es gibt etwas Heiliges in uns;
die Planeten und alle Galaxien
fließen durch seine Hände wie Perlen.

Dieses Band von Perlen
sollte man mit leuchtenden Augen betrachten.

Kabir (1440-1518)

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In Wahrheit und Fülle leben

Besänftigt und gefaßt
Laßt uns erwachen zum wahren Selbst,
Völlig Erbarmende werden,
Völlig unsere Fähigkeiten nutzen,
Wie immer es unserer Berufung entspricht;
Das Leiden erkennen
Von Mensch und Gesellschaft
Und die Wurzel des Leidens;
Die richtige Richtung erfassen,
Wohin die Geschichte gehen soll.
Wir reichen einander die Hände,
Miteinander verwandt,
Weit jenseits der Unterschiede
Von Rasse, Nation und Klasse.
Laßt uns voll Mitgefühl geloben,
Daß wir unser tiefes Verlangen
Nach Befreiung verwirklichen
Und eine Welt gestalten,
In der alle leben können
In Wahrheit und Fülle.

Shin’ichi Hisamatsu (Zen-Meister und Philosoph; 1889 – 1980)

In Wahrheit und Fülle leben

Besänftigt und gefasst
Lasst uns erwachen zum wahren Selbst,
Völlig Erbarmende werden,
Völlig unsere Fähigkeiten nutzen,
Wie immer es unserer Berufung entspricht;
Das Leiden erkennen
Von Mensch und Gesellschaft
Und die Wurzel des Leidens;
Die richtige Richtung erfassen,
Wohin die Geschichte gehen soll.
Wir reichen einander die Hände,
Miteinander verwandt,
Weit jenseits der Unterschiede
Von Rasse, Nation und Klasse.
Laßt uns voll Mitgefühl geloben,
Dass wir unser tiefes Verlangen
Nach Befreiung verwirklichen
Und eine Welt gestalten,
In der alle leben können
In Wahrheit und Fülle.

(Shin’ichi Hisamatsu 1889 – 1980)

Denn er hat seinen Engeln befohlen…

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Psalm 91, 11-12

Vertont von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

unichorengelScreenshot youtube

Gesungen vom UniversitätsChor München hier:
https://www.youtube.com/watch?v=40CnTO3EJHw

Sich großzügig zeigen

herbstzeit_rose

Foto: ©wak

Es bleibt immer ein wenig Duft
in Händen, die Rosen schenken,
in Händen, die sich großzügig zeigen.

Ein bisschen geben von dem, was man hat,
dem, der noch weniger besitzt,
bereichert den Geber,
macht seine Seele noch schöner.

Freude dem Nächsten zu geben,
ist ein so einfaches Ding,
das in Gottes Augen jedoch
die schönste aller Künste ist.

Dom Helder Camara (1909 – 1999)

Teil der Erde, die aufschreit

Unsere Gebete werden immer vom Herzen gehört, selbst wenn wir erst einmal mit den  Füßen oder Händen die Verbindung mit der Erde aufnehmen. Fühlen wir wirklich ihr Leiden, spüren wir ihre Not? Fühlen wir diese Verbindung zur Schöpfung, begreifen wir, wie wir Teil dieses wunderbaren und leidenden Wesens sind? Dann sind unsere Gebete lebendig, ein lebendiger Strom, der aus unseren Herzen fließt. Dann wird jeder Schritt und jede Berührung ein Gebet für die Erde sein, eine Erinnerung an das, was heilig ist. Wir sind Teil der Erde, die nach ihrem Schöpfer ruft, die in der Zeit ihrer Not aufschreit.

Llewellyn Vaughan-Lee (* 1953) in dem Text „Für die Erde beten“

Der ganze Text ist hier zu lesen:
http://www.goldensufi.org/g_fur_die_erde_beten.html