In der Nachfolge Christi an die Quelle gelangen

Emma Schlangenhausen, Bergpredigt, 1920, Holzschnitt

Wir möchten mit dem Jakob-Böhme-Bund die künstlerischen Entwicklungen darstellen, die die Künstler-Apostel im Schwingungsfeld eines Leuchtenden des Urlichts vollzogen haben. Und das bringt uns auch Jacob Böhme nah, der anders als Jesus oder Bô Yin Râ kein „Leuchtender des Urlichts“ war. Er zeigte der Menschheit vielmehr auf, dass ein Mensch aus eigener Kraft mit der rechten Einstellung in der Nachfolge Christi an die „Quelle“ gelangen kann. Böhmes geistige Offenheit und die ungeheure Tiefe seiner Aussagen über die Göttliche Wirklichkeit ist wohl auch dadurch begründet, dass er durch kein Gelübde zur Zurückhaltung bestimmter geistiger Erkenntnisse verpflichtet war.

Der historische Jakob-Böhme-Bund und der Jacob-Böhme-Bund der Gegenwart (Teil 4) von Organisation zur Umwandlung des Kinos

 

MAGISCHE BLÄTTER BUCH IV
CI. JAHRGANG WINTER 2020 / 2021
4. Quartalsausgabe November, Dezember, Januar
gebunden. ISBN-Nr. 978-3-948594-04-6

HEFT 11 | Januar 2021
TITELTHEMA: FILM

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Huxleys ewige Philosophie

Aldous Huxley beschäftigte sich in seiner zweiten Schaffenphase intensiv mit den alten Weisheitslehren: Er suchte in den transzendenten Wahrheiten der heiligen Schriften und den lebendigen Erfahrungen der Mystiker Europas und des Nahen und Fernen Ostens nach Erkenntnis der göttlichen Wirklichkeit hinter der vielschichtigen Welt der Dinge, des Lebens und des menschlichen Geistes. Die Früchte seiner Arbeit sind in diesem, erstmals 1944 (in Deutschland 1949) veröffentlichten Werk zu finden: In „Die ewige Philosophie“ stellt er religiöse und mystische Texte verschiedener Kulturkreise aus drei Jahrtausenden zu verschiedenen Themen zusammen und bettet sie in seinen eigenen Kommentar ein. Letzterer dient dazu, die Zitate zu verbinden, Gedankengänge zu entwickeln, zu veranschaulichen und zu erläutern. Quintessenz dieser Anthologie ist die verblüffende Ähnlichkeit, die Universalität dessen, was die großen Weisen aller Zeiten und Kontinente gelehrt haben – tatsächlich eine philosophia perennis.

Aldous Huxley, am 26. Juli 1894 geboren, stammt aus einer angesehenen englischen Gelehrtenfamilie. Sein Werk umfasst Gedichte, Reisebeschreibungen, philosophische und naturwissenschaftliche Essays, Erzählungen, ein umfangreiches zeit- und gesellschaftskritisches Romanwerk sowie zahlreiche Drehbücher. 1937 wanderte Huxley nach Kalifornien aus und begegnete dort Jiddu Krishnamurti, der ihn zu einer Beschäftigung mit den alten Weisheitslehren inspirierte. Unter dem Einfluss der buddhistischen Lehre und der politischen Ereignisse in Europa wurde der Autor zum leidenschaftlichen Reformator, der die Welt durch eine universale mystische Religion zu heilen versucht. Aldous Huxley starb 1963 in Hollywood.

Aldous Huxley: Die ewige Philosophie. Eine Anthologie der „philosophia perennis“. Texte aus drei Jahrtausenden
428 Seiten, Hardcover. Euro  19,90

http://www.nietsch.de/index.htm?ref=detail&itemid=B-00160&sess=A853B335140586C66.249.68.17D2009E11F17&lg=Spiritualit%E4t&gruppe=Spiritualit%E4t&lm=artikel