Wer kein einziges Wesen hasst…

Wer kein einziges Wesen hasst,
freundlich ist und voller heilender Hinwendung,
frei von „Ich“ und „mein“,
Gleichmut wahrend in Lust und Leid,
voller Geduld, zufrieden,
immer in geeintem Bewusstsein,
voller Selbstzucht, mit festem Entschluss,
wessen Denken und Vernunft
in mir festgemacht sind,
der mir in Liebe hingegeben ist,
der ist mir lieb.

Krishna im „Yoga der liebenden Hingabe“

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Wer kein einziges Wesen hasst…

Wer kein einziges Wesen hasst,
freundlich ist und voller heilender Hinwendung,
frei von „Ich“ und „mein“,
Gleichmut wahrend in Lust und Leid,
voller Geduld, zufrieden,
immer in geeintem Bewusstsein,
voller Selbstzucht, mit festem Entschluss,
wessen Denken und Vernunft
in mir festgemacht sind,
der mir in Liebe hingegeben ist,
der ist mir lieb.

Krishna im „Yoga der liebenden Hingabe“

Meditation entwickeln

Entwickle die Meditation
der Liebenden Güte,
um alles Übelwollen aufzulösen.

Entwickle die Meditation
des Mitgefühls,
um alle Gleichgültigkeit aufzulösen.

Entwickle die Meditation
der Mitfreude,
um alle Unzufriedenheit aufzulösen.

Entwickle die Meditation
des Gleichmuts,
um alle Aufgeregtheit aufzulösen.

Buddha (5.-4. Jh. v. u.Z.)

Gefunden auf der empfehlenswerten Seite von Hans Gruber:
http://www.buddha-heute.de

Fortschreitender Erkenntnisblick

Der in 8 Erkenntnissen aber den Gipfel erreicht habende Hellblick und, als neunte Erkenntnis, die der Wahrheit sich Anpassende Erkenntnis: diese gelten als die ‚Reinheit des fortschreitenden Erkenntnisblickes‘.

Als diese 8 Erkenntnisse hat man hier die folgenden von den Trübungen befreiten, dem rechten (Hellblicks-) Vorgang folgenden und als Hellblick geltenden Erkenntnisse zu betrachten, nämlich:

(1) Die in Betrachtung des Entstehens und Hinschwindens bestehende Erkenntnis (udayabbayānupassanā-ñāna).
(2) Die in Betrachtung der Auflösung bestehende Erkenntnis (bhangā-nupassanā-ñāna).
(3) Die im Sichgewärtighalten des Schreckens bestehende Erkenntnis (bhayatupatthāna-ñāna).
(4) Die in Betrachtung des Elends bestehende Erkenntnis (ādīnavānu-passanā-ñāna).
(5) Die in Betrachtung der Abwendung bestehende Erkenntnis (nibbidānupassanā-ñāna).
(6) Die im Erlösungswunsche bestehende Erkenntnis (muccitukamyatā-ñāna).
(7) Die in Nachdenkender Betrachtung bestehende Erkenntnis (pati-sankhānupassanā-ñāna).
(8) Die im Gleichmut hinsichtlich der Gebilde bestehende Erkenntnis (sankhārupekkhā-ñāna).
(9) Die 9. Erkenntnis, d. i. die der Wahrheit sich Anpassende Erkenntnis (saccānuloma-ñāna) ist eine Bezeichnung der Anpassungs-Erkenntnis (anuloma-ñāna).

Wer also diese (letztere) zu erwirken wünscht, übe sich in jenen Erkenntnissen, beginnend mit der von den Trübungen befreiten ‚Erkenntnis des Entstehens und Hinschwindens.‘

Buddhaghosa (Ende des 4. Jahrhunderts)

Quelle: http://www.palikanon.com/visuddhi/vis21.html