Nichts existiert getrennt von uns

Nichts existiert getrennt oder außerhalb von uns, sondern alles durchdringt alles, und alles bedingt wiederum alles… In Wahrheit gibt es nirgendwo eine Trennung, kein Innen und kein Außen. Selbst wenn es einen Gott oder Teufel gäbe, dann müssten auch Gott und der Teufel, so wie jeder einzelne von uns, gemeinsam mit den Gräsern, Insekten und Tieren, Teil des Ganzen sein. Nichts existiert getrennt oder außerhalb dieses einen Universums.

Genro Koudela (eigentlich Herbert Koudela; 1924 – 2010)

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Eine leidenschaftliche Liebesaffäre

Gott will sich selber durch den Menschen erkennen.
Er hat den Menschen geschaffen,
ist Menschheit geworden,
um mit ihr (das heißt auch, mit sich selbst)
eine leidenschaftliche Liebesaffäre zu beginnen.
Er will werben und umworben werden,
durchdringen und durchdrungen werden,
getrennt sein und eins werden,
Streit und Versöhnung will Er,
erkennen und erkannt werden,
lieben und geliebt werden.
Er will sich hingeben,
sich ganz in Liebe verströmen
und mit derselben Leidenschaft begehrt werden,
wie er den Menschen begehrt.

Katja Wolff, Der kabbalistische Baum

Du bist alles

Wenn du glaubst,
ein Körper zu sein,
bist du vom Weltall getrennt.

Wenn du glaubst,
ein Geist zu sein,
bist du ein Funke
des ewigen Feuers.

Wenn du glaubst,
das göttliche Selbst zu sein,
bist du alles.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)

Einheitliches Prinzip

Der Mensch muss beginnen, das einheitliche Prinzip des Menschen zu sehen und zu erkennen, dass es keine separaten Menschen oder separaten, getrennten Individuen gibt, sondern dass die gesamte “Idee Mensch” eins ist. Er muss wissen, dass die ganze Menschheit mit jedem anderen Teil der Menschheit verbunden ist, alle zusammengeschweißt durch das eine allgegenwärtige Licht Gottes, das alle als EINS zentriert und alle als EINS hervorruft. Erst wenn der Mensch weiß, dass Trennung von Gott, selbst für eine Sekunde, unmöglich ist, kann er beginnen, wirklich zu wissen.

Walter Russell (1871 -1963)

Göttliches selbst

Wenn du glaubst,
ein Körper zu sein,
bist du vom Weltall getrennt.

Wenn du glaubst,
ein Geist zu sein,
bist du ein Funke des ewigen Feuers.

Wenn du glaubst,
das göttliche Selbst zu sein,
bist du alles.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)

Der Berg ragt zu den Gestirnen empor

Wurzelnd ruhet der Berg, tief mit der Erde verwachsen,
Aber sein Scheitel ragt zu den Gestirnen empor.

Du bist beiden verwandt, mein Geist, dem Zeus wie dem Hades,
Und doch von beiden getrennt. Mahnend ertönt dir der Ruf:
Wahre dein Recht auf des Weltalls Höhn! Nicht haftend am Niedern
Sinke vom Staube beschwert dumpf in des Acheron Flut!
Nein, vielmehr zum Himmel empor! Dort suche die Heimat!
Denn wenn ein Gott dich berührt, wirst du flammender Glut.

Giordano Bruno (1548 – 1600)

Das göttliche Selbst sein

Wenn du glaubst,
ein Körper zu sein,
bist du vom Weltall getrennt.

Wenn du glaubst,
ein Geist zu sein,
bist du ein Funke
des ewigen Feuers.

Wenn du glaubst,
das göttliche Selbst zu sein,
bist du alles.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)