Spiel des Ewigen mit uns Sterblichen

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Und wie wäre es,
wenn das Kommen und Gehen der Zeit, in das wir uns eingespannt finden,
das Kommen und Gehen, in dem uns unaufhörlich
der Ball sich erneuernder Gegenwart zugespielt wird,
dass wir ihn fingen und zurückgäben,
und in dem ebenso unaufhörlich
alle Bälle und alle Schläger uns wieder weggenommen werden,
um am Orte Nirgendwo aufbewahrt zu werden:
Wie wäre es, wenn dies, das Kommen und Gehen,
der Gang und das Spiel des Ewigen mit uns Sterblichen wäre?

Bernhard Welte (1906-1983)

Schon und noch nicht…

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Das Leben ist
nicht ein Frommsein, sondern ein Frommwerden,
nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden,
nicht ein Sein, sondern ein Werden,
nicht eine Ruhe, sondern eine Übung.

Wir sind’s noch nicht, wir werden’s aber.
Es ist noch nicht getan oder geschehen,
es ist aber im Gang und im Schwang.
Es ist nicht das Ende, aber der Weg.
Es glüht und glänzt noch nicht alles,
es reinigt sich aber alles.

Martin Luther (1483 – 1546)

Den Gedanken fand ich auf der Seite des Spirituellen Zentrums St. Martin in München. Mehr hier: http://www.stmartin-muenchen.de/

Das schenken lassen, was wir verzweifelt suchen

Spirituelle Arbeit ist viel einfacher, als der Geist sie darstellt. Wir machen ein ernsthaftes und komplexes Projekt daraus, obwohl sie nur ein Spaziergang im Park und so nah wie der Gang selbst ist. Wir schlendern einfach nur gemächlich umher, umgeben von frischer Luft und Sonnenschein, und sehen, was es zu sehen gibt.

Das Leben wartet darauf, dass wir müde werden, unser Heil mental weiter vor uns herzuschieben, damit es uns in der Unmittelbarkeit des Jetzt das schenken kann, was wir so verzweifelt suchen.

Rodney Smith (*1948) in: Frei von Selbsttäuschung. Der buddhistische Weg aus der Ego-Falle

Unmittelbarkeit des Jetzt

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Spirituelle Arbeit ist viel einfacher, als der Geist sie darstellt. Wir machen ein ernsthaftes und komplexes Projekt daraus, obwohl sie nur ein Spaziergang im Park und so nah wie der Gang selbst ist. Wir schlendern einfach nur gemächlich umher, umgeben von frischer Luft und Sonnenschein, und sehen, was es zu sehen gibt.

Das Leben wartet darauf, dass wir müde werden, unser Heil mental weiter vor uns herzuschieben, damit es uns in der Unmittelbarkeit des Jetzt das schenken kann, was wir so verzweifelt suchen.

Rodney Smith (*1948) in: Frei von Selbsttäuschung. Der buddhistische Weg aus der Ego-Falle

Unmittelbarkeit des Jetzt

Spirituelle Arbeit ist viel einfacher, als der Geist sie darstellt. Wir machen ein ernsthaftes und komplexes Projekt daraus, obwohl sie nur ein Spaziergang im Park und so nah wie der Gang selbst ist. Wir schlendern einfach nur gemächlich umher, umgeben von frischer Luft und Sonnenschein, und sehen, was es zu sehen gibt.

Das Leben wartet darauf, dass wir müde werden, unser Heil mental weiter vor uns herzuschieben, damit es uns in der Unmittelbarkeit des Jetzt das schenken kann, was wir so verzweifelt suchen.

Rodney Smith in Frei von Selbsttäuschung. Der buddhistische Weg aus der Ego-Falle