In eigener Sache: Blog aktualisiert

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Hallo, habe meinen Blog aktualisiert, mit frischer Optik versehen und Links hinzugefügt oder auch entfernt. Hier also der aktuelle Stand auf https://wernerkrebber.wordpress.com/

Freu mich, wenn Sie mal hereinschauen…

Liebe Grüße! Werner A. Krebber

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Leben vom Standpunkt des Erwachens

Ganz und gar lebendig zu sein, ganz und gar Mensch und wirklich wach zu sein, bedeutet, unaufhörlich aus dem Nest geworfen zu werden. Voll und ganz zu leben bedeutet, sich ständig im Niemandsland zu befinden, jeden Augenblick völlig neu und frisch zu erleben. Wahres Leben ist die Bereitschaft, immer wieder aufs neue zu sterben. Das ist Leben vom Standpunkt des Erwachens. Tod hingegen ist der Wunsch, an dem, was man hat, festzuhalten und sich von jeder Erfahrung bestätigen und auf die Schulter klopfen zu lassen, weil man alles so schön im Griff hat.

Pema Chödrön (*1936)

Den Reichtum Gottes schauen

Wenn einer es verstünde und vermöchte, die Zeit und alles, was in der Zeit in sechstausend Jahren jemals geschah und was noch geschehen wird bis ans Ende, zusammenzuziehen in ein gegenwärtiges Nun, das wäre die „Fülle der Zeit“. Das ist das Nun der Ewigkeit, wo die Seele in Gott alle Dinge neu und frisch und gegenwärtig erkennt, und mit der Lust, die ich jetzt gegenwärtig habe.

Ich las in einem klugen Buch, dass Gott die Welt nun gerade macht, so wie am ersten Tage, als er sie schuf. Hier ist Gott reich, und das ist Gottes Reich. Der Seele, in der Gott geboren werden soll, muss die Zeit entfallen, und sie muss aus der Zeit hinaustreten und wird sich hinauftragen und wird stehen bleiben und diesen Reichtum Gottes anschauen:

Da ist Weite ohne Weite und Breite ohne Breite; da erkennt die Seele alle Dinge und erkennt sie dort vollkommen.

Meister Eckhart (1280 – 1328)

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf  grüner Aue
und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und dein Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des Herrn immerdar.

Martin Luther (1483 – 1546) / Text in der Fassung von 1912

Ganz und gar Mensch

Ganz und gar lebendig zu sein, ganz und gar Mensch und wirklich wach zu sein, bedeutet, unaufhörlich aus dem Nest geworfen zu werden. Voll und ganz zu leben bedeutet, sich ständig im Niemandsland zu befinden, jeden Augenblick völlig neu und frisch zu erleben. Wahres Leben ist die Bereitschaft, immer wieder aufs neue zu sterben. Das ist Leben vom Standpunkt des Erwachens. Tod hingegen ist der Wunsch, an dem, was man hat, festzuhalten und sich von jeder Erfahrung bestätigen und auf die Schulter klopfen zu lassen, weil man alles so schön im Griff hat.

Pema Chödrön (*1936)

Neu und frisch und gegenwärtig

Wenn einer es verstünde und vermöchte, die Zeit und alles, was in der Zeit in sechstausend Jahren jemals geschah und was noch geschehen wird bis ans Ende, zusammenzuziehen in ein gegenwärtiges Nun, das wäre die “Fülle der Zeit”. Das ist das Nun der Ewigkeit, wo die Seele in Gott alle Dinge neu und frisch und gegenwärtig erkennt, und mit der Lust, die ich jetzt gegenwärtig habe.

Ich las in einem klugen Buch, dass Gott die Welt nun gerade macht, so wie am ersten Tage, als er sie schuf. Hier ist Gott reich, und das ist Gottes Reich. Der Seele, in der Gott geboren werden soll, muss die Zeit entfallen, und sie muss aus der Zeit hinaustreten und wird sich hinauftragen und wird stehen bleiben und diesen Reichtum Gottes anschauen:

Da ist Weite ohne Weite und Breite ohne Breite; da erkennt die Seele alle Dinge und erkennt sie dort vollkommen.

Meister Eckhart (1280 – 1328)

Die Seele erkennt neu und frisch und gegenwärtig

Wenn einer es verstünde und vermöchte, die Zeit und alles, was in der Zeit in sechstausend Jahren jemals geschah und was noch geschehen wird bis ans Ende, zusammenzuziehen in ein gegenwärtiges Nun, das wäre die “Fülle der Zeit”. Das ist das Nun der Ewigkeit, wo die Seele in Gott alle Dinge neu und frisch und gegenwärtig erkennt, und mit der Lust, die ich jetzt gegenwärtig habe.

Ich las in einem klugen Buch, dass Gott die Welt nun gerade macht, so wie am ersten Tage, als er sie schuf. Hier ist Gott reich, und das ist Gottes Reich. Der Seele, in der Gott geboren werden soll, muss die Zeit entfallen, und sie muss aus der Zeit hinaustreten und wird sich hinauftragen und wird stehen bleiben und diesen Reichtum Gottes anschauen:

Da ist Weite ohne Weite und Breite ohne Breite; da erkennt die Seele alle Dinge und erkennt sie dort vollkommen.

Meister Eckhart (1280 – 1328)