Sei gegrüßt o Königin – Mutter der Barmherzigkeit

 

Skulptur in der Trappisten-Abtei Maria Toevlucht in Zundert / Foto: © wak

 

Sei gegrüßt, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit;
unser Leben, unsere Wonne und unsere Hoffnung sei gegrüßt!
Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;
Zu dir seufzen wir
trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, unsere Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes!
O gütige,
o milde,
o süße Jungfrau Maria.

Seit dem 12. Jahrhundert singen Mönche von Citeaux ausgehend dieses „Salve Regina“. Citeaux ist das „Mutterkloster“ aller Zisterzienser.

Der Verrat an den Frauen durch Kirchen und Theologien

Cover des Buches von Christel Beilmann

Christel Beilmann: Eva, Maria, Erdenfrau.
Der Verrat an den Frauen durch Kirchen und Theologien.
280 Seiten, Peter-Hammer-Verlag, Wuppertal 1999

Auf dem Umschlag heißt es:

Dies ist ein Buch für Frauen und Männer, gleich welcher Konfession. Es wird manchen Fundamentalisten nicht schmecken, denn es ist eine Geschichte des Betrugs, der mit der Aufzeichnung des Alten Testaments begonnen hat und bis in die Gegenwart reicht.

Christel Beilmanns Buch zeigt den Weg zu Formen der Befreiung von Fremdbestimmung und mythischen Frauenbildern, die immer nur von Männern gemacht wurden.

 

Mehr zu Christel Beilmann (1921 – 2005) im Archiv der Friedrich-Ebert-Stifung:

„1933 – 1945 katholische Jugendarbeit in Bochum; 1946 – 1951 erste Diözesanführerin der katholischen Frauenjugend im Erzbistum Paderborn; Mitherausgeberin und Redakteurin der „Werkhefte für Probleme der Gesellschaft und des Katholizismus“; Mitbegründerin des „Bundes der katholischen Jugend“ (1947). In der Friedensbewegung engagiert; Auseinandersetzung mit der Rolle der Frauen in Kirche und Theologie. Autobiographische Veröffentlichung (Eine katholische Jugend in Gottes und dem Dritten Reich. Briefe, Berichte, Gedrucktes 1930-1945„. Kommentare 1988/89, Wuppertal 1989).

Enthält: Unterlagen u.a. zu „Bensberger Kreis“, „Hochschulinitiative demokratischer Sozialismus“, Ostermarschbewegung, Kommission „SPD und Kirchen“ beim SPD-Landesvorstand Nordrhein-Westfalen (1977 – 1988), „Internationales Kulturzentrum Aschberg“ (1973 – 1977).“

http://library.fes.de/fulltext/adsd/01412b.htm#E11E14

Ich sah in beiden Welten Eines

Was soll ich tun, o ihr Muslime? Denn ich kenn‘ mich selber nicht:
Weder Christ noch bin ich Jude, und auch Pars‘  und Muslim nicht:
Nicht von Osten, nicht von Westen, nicht vom Festland, nicht vom Meer,
nicht stamm‘ ich vom Schoß der Erde und nicht aus Himmels Licht.
Nicht aus Staube, nicht aus Wasser, nicht aus Feuer, nicht aus Wind,
nicht vom Throne, nicht von der Gosse und auch aus Seien und Werden nicht.
Nicht vom Diesseits, nicht vom Jenseits, nicht von Eden, nicht von der Hölle
nicht von Adam, nicht von Eva, auch vom Engel stamm‘  ich nicht.
Mein Raum ist raumlos, mein Zeichen die Zeichenlosigkeit,
ist weder Körper noch Seele,  ich bin nur ein Teil von Seinem Licht.
Die Zweiheit habe ich verworfen, ich sah in beiden Welten Eines
Einen such‘  ich, Einen ruf‘ ich, einen kenn‘ ich, Einen nenn‘  ich.
Wenn in meinem Leben nur ein Hauche ohne Dich vergeht,
Ab diesem Tag und dieser Stunde, für dieses Leben schäm‘ ich mich.

Dschelaluddin Rumi / Mevlana (1207-1273)

Mehr dazu hier:

http://www.deutschlandfunk.de/der-persische-mystiker-rumi-in-harmonie-mit-sich-selbst-und.2540.de.html?dram:article_id=333134

Christel Beilmann 95 Jahre

cbemeCover des letzten Buches von Christel Beilmann

95 Jahre wäre Christel Beilmann heute geworden, die 2005 verstorben ist. Auf dem Umschlag ihres Buches „Eva, Maria, Erdenfrau: Der Verrat der Kirchen an den Frauen durch Kirchen und Theologien“, das im Wuppertaler Peter Hammer Verlag erschien, heißt es:

„Dies ist ein Buch für Frauen und Männer, gleich welcher Konfession. Es wird manchen Fundamentalisten nicht schmecken, denn es ist eine Geschichte des Betrugs, der mit der Aufzeichnung des Alten Testaments begonnen hat und bis in die Gegenwart reicht.“

Zuvor hatte sie im gleichen Verlag veröffentlicht:

Eine katholische Jugend in Gottes und dem Dritten Reich.
Briefe, Berichtes, Gedrucktes 1930 – 1945
Kommentare 1988/1989