Unzählige Buddhas

Selber
müssen sich die Wesen
um die Erleuchtung bemühen;
auch ein Erwachter
kann sie nicht erlösen.
Wenn er es könnte,
müssten alle Wesen
schon erlöst sein,
denn es hat schon
unzählige Buddhas gegeben.

Hui Hai (720-814)

Die Freude des Wegs

Schau nach innen, sei still. Frei von Furcht und Anhaftung erfahre die süße Freude des Wegs. Wie freudvoll ist es auf den Erwachten zu schauen und Gesellschaft mit den Weisen zu pflegen. Wie lange ist die Straße für den Menschen, der mit einem Narren reist. Wer aber jenen folgt, die dem Weg folgen, entdeckt seine Familie und ist von Freude erfüllt. Folge dann den leuchtenden, den Weisen, den Erwachten, den Liebenden, denn sie wissen, wie man arbeitet und vorwärts geht und wie man wartet. Folge ihnen so, wie der Mond dem Weg der Sterne folgt

Gautama Buddha (ca. 563-483 v. u. Z.)

Ewiges Sein

Wenn wir erfahren, wer wir sind, und wenn wir leben, was wir sind, verkörpern wir ewiges Sein, und leben in der Freiheit des Gottmenschen, des Erwachten, des Erleuchteten, des Wiedergeborenen oder des Mystikers.

In diesem Zustand gibt es keine Grenzen zwischen den Menschen und den Geschöpfen, er ist Einheit allen Seins in vollkommener Harmonie.

Ingeborg Wolf

Mehr hier: http://www.ingeborg-wolf.de/

Nächstes Posting am 14. November.

Urgrund der Erleuchtung

Der Geist aller Lebewesen ist im tiefsten Grund licht, lauter und leer. Dieser Geist wird Urgrund der Erleuchtung genannt. Unter dem Einfluss der Trübungen des Geistes irren die Wesen, da es ihnen an Selbsterkenntnis mangelt, im Samsara umher. Wer Selbsterkenntnis und Einsicht in den Urgrund des eigenen Geistes gewonnen hat, der ist ein Weiser, ein Geläuterter, ein Erwachter.

Milarepa (1052-1135)