Sag mir ein Wort dass ich davon lebe

Foto: © wak

„Abba Evagrios hat gesagt: ,Einmal ging ich zu Abba Makarios, geplagt von den Gedanken der Leidenschaften des Leibes. Ich sagte zu ihm: ,Mein Vater, sag‘ mir ein Wort, daß ich davon lebe!‘

Abba Makarios antwortete mir: ,Befestige das Tau am Pflock, und durch die Gnade unseres Herrn Jesus Christus wird die Barke die dämonischen Wellen durchqueren, die Wogen dieses schlammigen Meeres und die Dunkelheit der Finsternis dieser eitlen Welt.‘

Ich sagte zu ihm: ,Was bedeutet die Barke, was das Tau und was der Pflock?‘

Abba Makarios sagte zu mir: ,Die Barke, das ist dein Herz: behüte es. Das Tau, das ist dein Intellekt: befestige ihn an unserem Herrn Jesus Christus, der der Pflock ist. Er hat Macht über alle Wogen und dämonischen Wellen, die die Heiligen bekämpfen. In der Tat, ist es nicht ein leichtes, bei jedem Atemzug zu sagen: Mein Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner! Ich preise dich, mein Herr Jesus! Und wenn du von den Leidenschaften bedrängt wirst und den Widerwärtigkeiten dieser Welt, zu sagen: Mein Herr Jesus, komm mir zu Hilfe? Während der Fisch noch die Welle verschlingt, ist er schon gefangen, ohne es zu merken…'“

Tief in mich hineinblicken

Frans Hals: René Descartes  Quelle: wikimedia/gemeinfrei

Ich will jetzt meine Augen schließen, meine Ohren verstopfen und alle meine Sinne ablenken, auch die Bilder der körperlichen Dinge sämtlich aus meinem Bewusstsein tilgen, oder doch, da sich dies wohl kaum tun lässt, sie als eitel und falsch gleich nichts achten; ich will mich nur mit mir selbst unterreden, tiefer in mich hineinblicken und so versuchen, mich mir selbst nach und nach bekannter und vertrauter zu machen.

René Descartes (1596-1650)

Sich selbst vertrauter machen

Ich will jetzt meine Augen schließen, meine Ohren verstopfen und alle meine Sinne ablenken, auch die Bilder der körperlichen Dinge sämtlich aus meinem Bewusstsein tilgen, oder doch, da sich dies wohl kaum tun lässt, sie als eitel und falsch gleich nichts achten; ich will mich nur mit mir selbst unterreden, tiefer in mich hineinblicken und so versuchen, mich mir selbst nach und nach bekannter und vertrauter zu machen.“

René Descartes (1596-1650)

Vier große Gelübde

Zahllos
sind die Lebewesen,
ich gelobe,
sie alle zu retten.

Unerschöpflich
sind eitle Verhaftungen,
ich gelobe,
sie alle zu lassen.

Unzählig
sind die Tore der Wahrheit,
ich gelobe,
sie alle zu durchschreiten.

Unübertroffen
ist der Weg des Erwachens,
ich gelobe,
ihn zu gehen.

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Mich mir selbst vertraut machen

Ich will jetzt meine Augen schließen, meine Ohren verstopfen und alle meine Sinne ablenken, auch die Bilder der körperlichen Dinge sämtlich aus meinem Bewusstsein tilgen, oder doch, da sich dies wohl kaum tun lässt, sie als eitel und falsch gleich nichts achten; ich will mich nur mit mir selbst unterreden, tiefer in mich hineinblicken und so versuchen, mich mir selbst nach und nach bekannter und vertrauter zu machen.

René Descartes (1596-1650)

Mich mir selbst vertrauter machen

Ich will jetzt meine Augen schließen, meine Ohren verstopfen und alle meine Sinne ablenken, auch die Bilder der körperlichen Dinge sämtlich aus meinem Bewusstsein tilgen, oder doch, da sich dies wohl kaum tun lässt, sie als eitel und falsch gleich nichts achten; ich will mich nur mit mir selbst unterreden, tiefer in mich hineinblicken und so versuchen, mich mir selbst nach und nach bekannter und vertrauter zu machen.

René Descartes (1596-1650)