Jeder Mensch ist eine besondere Art Mystiker

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Alle von uns können Momente überwältigender, grenzenloser Zugehörigkeit, Augenblicke universellen Eins-Seins erfahren. Das sind unsere eigenen mystischen Momente. Die Männer und Frauen, die wir Mystiker nennen, unterscheiden sich vom Rest von uns lediglich dadurch, dass sie jenen Erfahrungen den Raum geben, der ihnen in unser aller Leben zusteht. Was zählt, ist nicht die Häufigkeit oder Intensität mystischer Erfahrungen, sondern der Einfluss, den wir ihnen auf unser Leben einräumen. Indem wir unsere mystischen Momente mit allem, was sie bieten und verlangen, zulassen, werden wir die Mystiker, die wir sein sollen. Schließlich ist der Mystiker keine besondere Art Mensch, sondern jeder Mensch eine besondere Art Mystiker.

David Steindl-Rast (*1926) in seinem Buch „Fülle und Nichts. Die Wiedergeburt christlicher Mystik“, München 1985

Eins-Sein mit Gott

Das ist das große Paradox des ausgetragenen mystischen Erlebens:
dass der Mensch,
aufgenommen in Gott,
dennoch als Mensch nicht verschwindet.

Er wird, im Gegenteil,
mehr er selbst,
mehr Mensch –
aus jenem Anderen heraus,
in seinem Eins-Sein mit Gott.

Paul Mommaers in: Was ist Mystik? Frankfurt/M. 1996

Eins-Sein mit Gott

Das ist das große Paradox des ausgetragenen mystischen Erlebens:
dass der Mensch,
aufgenommen in Gott,
dennoch als Mensch nicht verschwindet.

Er wird, im Gegenteil,
mehr er selbst,
mehr Mensch –
aus jenem Anderen heraus,
in seinem Eins-Sein mit Gott.

Paul Mommaers in: Was ist Mystik? Frankfurt/M. 1996

Eins-Sein mit Gott

Das ist das große Paradox
des ausgetragenen mystischen Erlebens:

dass der Mensch,
aufgenommen in Gott,
dennoch als Mensch nicht verschwindet.

Er wird, im Gegenteil,
mehr er selbst,
mehr Mensch –
aus jenem Anderen heraus,
in seinem Eins-Sein mit Gott.

Paul Mommaers in: Was ist Mystik? Frankfurt/M. 1996

Was ist Mystik?

Das ist das große Paradox des ausgetragenen mystischen Erlebens:
dass der Mensch,
aufgenommen in Gott,
dennoch als Mensch nicht verschwindet.

Er wird, im Gegenteil,
mehr er selbst,
mehr Mensch –
aus jenem Anderen heraus,
in seinem Eins-Sein mit Gott.

Paul Mommaers in: Was ist Mystik? Frankfurt/M. 1996