Ewig unterwegs

Vielleicht
gibt es keinen Ort,
wo wir ankommen könnten…
Vielleicht
ist das Leben
Ziel in sich selbst,
hat es eine eigene Richtung.
Leben ist dynamisch,
und jene, die leben,
sind ewig unterwegs.

Vimala Thakar (1921- 2009)

Göttlicher Abgrund

Im eigenen, als tief innerlich liegend empfundenen Abgrund stößt der Mensch, hat er sich den Weg dorthin einmal frei gemacht, auf den göttlichen Abgrund.
Beide Abgründe, der menschliche und der göttliche, rufen einander zu und herbei, und in dem dynamisch wogenden Hin-und-Her-Rufen führt und leitet der göttliche Abgrund den menschlichen in sich hinein in den Umschwung der Gottheit.

Louise Gnädinger über Johannes Tauler (* um 1300 -1361)

30 Jahre „neue“ Beginen

Die „frommen Frauen“ des Mittelalters, als „Beginen“ bekannt, waren sozial engagierte, spirituelle Frauen. Sie entwickelten eine spezifisch weibliche Mystik, vergleichbar in ihren Auswirkungen mit der Spiritualität eines Franz von Assisi und der Mystik eines Meister Eckhart. Mit ihnen formierte sich eine dynamische Frauenbewegung, die sich bereits im 13. Jahrhundert gegen Anfeindungen von Kirche und Zünften bewähren musste. Diese in der Mystik wurzelnde emanzipatorische Tradition war lange vergessen. 1985 wurde die Tradition in Essen von Gertrud Hofmann neu begründet.

Grund, sich zu erinnern:

https://mystikaktuell.wordpress.com/2010/11/21/beginen-mystikerinnen-des-tuns/

 

Mehr hier:

Gertrud Hofmann / Werner Krebber

Die Beginen – Geschichte und Gegenwart

hkdiebeginen

http://www.toposplus.de/shop/productdetailtopos.asp?productid=22060

 

 

Stein des guten Glücks

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Der “Stein des guten Glücks” steht in Goethes Gartenhaus im Weimarer Ilmpark, wo Goethe ihn im April 1777 hat errichten lassen.

Der unten stehende Würfel soll das Statische, das Gefestigte, das Unveränderliche, das Ruhende darstellen.
Die Kugel darüber soll für das Dynamische stehen, das Bewegliche, das Wandelbare, das Schicksalhafte.

Der “Stein des guten Glücks” gilt als eines der ersten nichtfigürlichen Denkmäler in Deutschland.

Menschlicher und göttlicher Abgrund

Im eigenen, als tief innerlich liegend empfundenen Abgrund stößt der Mensch, hat er sich den Weg dorthin einmal frei gemacht, auf den göttlichen Abgrund.
Beide Abgründe, der menschliche und der göttliche, rufen einander zu und herbei, und in dem dynamisch wogenden Hin-und-Her-Rufen führt und leitet der göttliche Abgrund den menschlichen in sich hinein in den Umschwung der Gottheit.

Louise Gnädinger über Johannes Tauler (* um 1300 -1361)

Medizin und Meditation

Die Medizin ist die Wissenschaft und Kunst, das richtige innere Maß wiederherzustellen, sobald es aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und die Meditation ist die unmittelbare Wahrnehmung des richtigen inneren Maßes. Aus der Perspektive der Meditation und der ganzheitlichen Medizin würde man sagen, die Gesundheit ist kein unveränderliches Objekt, das man an sich reißen kann wie einen Ball, um ihn ins Ziel zu bringen. Sie ist ein dynamisches Fließen von Energie, mit vielen Veränderungen im Laufe eines Lebens.

Jon Kabat-Zinn (*1944)

Weisheit und Liebe

Unser Leben ist ein dynamischer Prozess, in dem wir jeden Augenblick die Richtung des Energiestroms mitbestimmen. Je bewusster und wacher wir leben, desto mehr sind unsere Entscheidungen von Weisheit und Liebe getragen.

Willigis Jäger (* 1925)