Allen zugeneigt

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Mutter Jesu,                                                  A: bitte für uns

Mutter, allen zugeneigt,

Mutter nach unserem Herzen,

Mutter von Generation zu Generation,

Mutter unserer Mütter,

Mutter jeder Sehnsucht,

Mutter aller Tränen,

Mutter der Gerechtigkeit,

Mutter der Armen,

Mutter der Menschheit,

Mutter des Erlösers,

Mutter der Kirche,

liebliche Jungfrau,

offenherzige Jungfrau,

schwesterliche Jungfrau,

zärtliche Jungfrau,

heitere Jungfrau,

freieste Jungfrau,

Spiegel der Frauen,

Hort des Erbarmens,

Wurzel der Zärtlichkeit,

stets Gegenwärtige,

Stimme des Lobes,

Blüte der Hoffnung,

Quelle der Stärke,

Herz aus Gold,

Arche der Heimatlosen,

Hafen des Himmels,

Stern der Einsamen,

Zuflucht in Not,

Trost der Hinterbliebenen,

Hilfe der Unschuldigen

Dienerin des Heiligen Geistes,

Dienerin der Engel,

Dienerin deines Volkes,

Dienerin der Unterdrückten,

Dienerin der Märtyrer,

Dienerin der Behinderten,

Dienerin der Sterbenden,

Dienerin der verlorenen Seelen,

Dienerin der Versöhnung,

Dienerin des Friedens,

Dienerin deiner Diener,

Dienerin unseres Herrn Jesus Christus,

Dienerin Gottes,

Frère Léonard, Taizé

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Die Reise geht weiter

Foto: (c) wak

Die Reise geht weiter, die Reise geht immer weiter. Und seit Anbeginn gab es Seelen, Männer und Frauen von jeder Herkunft, die von der Liebe angezogen auf diese Reise zurück zur Liebe gegangen sind, gerufen, das essenzielle Einssein von Liebenden und dem Geliebten, die Vereinigung mit der göttlichen Liebe wiederzuentdecken. Man nannte sie je nach Zeit und Gegend sehr unterschiedlich: sie sind Dienerinnen Gottes, Gottliebende, Mystikerinnen, Narren der göttlichen Liebe.

Aber das sind nur Worte für ein Geheimnis, welches zuerst tief im Herzen stattfindet und sich dann bis in jede Zelle des Körpers ausbreitet, in unsere Gedanken und Gefühle, in unsere Träume und die Weise, wie wir unsere Füße auf der Erde aufsetzen.

Llewellyn Vaughan-Lee (* 1953) in: Rückkehr zur Liebe: ein paar einfache Worte für Mystiker*innen und Liebende (goldensufi.org)

Attribute Gottes

Foto: © wak

Wie viele vom Schnee gehört aber ihn nicht gesehen haben, so sind da viele religiöse Prediger, die nur in Büchern von Gottes Attributen gelesen, aber sie nicht in ihrem Leben erfahren haben. Und wie viele den Schnee gesehen aber ihn nicht gekostet haben, so sind da viele religiöse Lehrer, die nur einen Blick der göttlichen Glorie erhascht aber ihr wahres Wesen nicht verstanden haben.

Wer den Schnee gekostet hat, kann sagen, wie er schmeckt. Wer die Gemeinschaft Gottes in verschiedenen Erscheinungen genossen hat, jetzt als Diener, jetzt als Freund, jetzt als Geliebter, oder als in ihm Versunkener, der allein kann sagen, welches die Attribute Gottes sind.

Ramakrishna (1833 – 1886)

Gott allein ist in allen Dingen…

Johannes Tauler

Gott zieht seine Diener
nicht nur auf einem Weg,
noch durch ein Werk,
noch auf eine Art;
sondern er zieht sie dahin,
wo er ist,
das heißt:
auf alle Wege,
durch alle Werke,
auf alle Arten;
denn Gott allein
ist in allen Dingen,
sofern sie gut sind.

Johannes Tauler (1300 – 1361)

 

Dein Diener, dein Atem, dein Herz

O Liebe, reine tiefe Liebe,
sei hier, sei jetzt, sei alles;
Welten lösen sich auf
in deine reine, makellose Strahlung.
Zarte, lebendige Blätter
brennen heller in deinem Licht
als alle kalten Sterne:
Lass mich dein Diener sein,
dein Atem und dein Herz.

Dschelaluddin Rumi / Mevlana (1207-1273)

Gott allein ist in allen Dingen

Gott zieht seine Diener
nicht nur auf einem Weg,
noch durch ein Werk,
noch auf eine Art;
sondern er zieht sie dahin,
wo er ist,
das heißt:
auf alle Wege,
durch alle Werke,
auf alle Arten;
denn Gott allein
ist in allen Dingen,
sofern sie gut sind.

Johannes Tauler (1300 – 1361)

Gott ist in allen Dingen

Gott zieht seine Diener
nicht nur auf einem Weg,
noch durch ein Werk,
noch auf eine Art;
sondern er zieht sie dahin,
wo er ist,
das heißt:
auf alle Wege,
durch alle Werke,
auf alle Arten;
denn Gott allein
ist in allen Dingen,
sofern sie gut sind.

Johannes Tauler (1300 – 1361)

Attribute Gottes

Wie viele vom Schnee gehört aber ihn nicht gesehen haben, so sind da viele religiöse Prediger, die nur in Büchern von Gottes Attributen gelesen, aber sie nicht in ihrem Leben erfahren haben. Und wie viele den Schnee gesehen aber ihn nicht gekostet haben, so sind da viele religiöse Lehrer, die nur einen Blick der göttlichen Glorie erhascht aber ihr wahres Wesen nicht verstanden haben.
Wer den Schnee gekostet hat, kann sagen, wie er schmeckt. Wer die Gemeinschaft Gottes in verschiedenen Erscheinungen genossen hat, jetzt als Diener, jetzt als Freund, jetzt als Geliebter, oder als in ihm Versunkener, der allein kann sagen, welches die Attribute Gottes sind.

Ramakrishna (1836 – 1886)