Bild

Die Weisheit ist in allem

Werbeanzeigen

Wem Zeit ist wie Ewigkeit…

Foto: © wak 

Zitat in Daisetz T. Suzuki: Die große Befreiung. Einführung in den Zen-Buddhismus. Bern/München/Wien 1999

Im Tempel der eigenen Seele

Foto: © wak

Wer Gott nicht in sich selbst findet, wird ihn niemals außerhalb von sich selbst finden. Aber der, der ihn im Tempel der eigenen Seele sieht, sieht ihn auch im Tempel, welcher dieses Universum ist.

Ramakrishna (1836-1886)

Einem Hauch verbunden

O ihr Unwissenden,
die körperliche Form
ist nichts,
und dieses Himmelsgewölbe der neun Sphären
ist nichts:
Sei getrost,
denn in der Wohnung von Kommen und Vergehen
sind wir einem Hauch verbunden,
und auch der
ist nichts.

‚Omar Chayyam (1048 – 1131)

Gefunden habe ich dieses Zitat hier:
https://satyamnitya.wordpress.com/2010/12/27/nichts/

Der Urgrund ist Einer

Ich habe alle Religionsbräuche geübt: den Hinduismus, den Islam, das Christentum, und ich bin auch die Wege der verschiedenen Sekten des Hinduismus gegangen, und ich habe gefunden, dass es derselbe Gott ist, zu dem sie alle streben, wenn auch auf verschiedenen Wegen …
Ihr müsst diese verschiedenen Wege gehen und einmal jede Glaubensform wirklich durchproben. Ich sehe überall Menschen, die sich im Namen der Religion streiten: Hindus, Muslime, Brahmos, Vishnuiten usw. Sie bedenken aber nicht, dass Der, der Krishna genannt wird, ebenso auch Shiva heißt, und ebenso gut kann er Urkraft, Jesus oder Allah genannt werden und ebenso gut der eine Rama mit seinen tausend Namen. Ein Teich mit vielen Badetreppen. Auf einer schöpfen die Hindus das Wasser in Krügen und nennen es Jal; auf einer anderen schöpfen die Muslime das Wasser in ledernen Schläuchen und nennen es Pani; auf einer dritten die Christen und nennen es Wasser. Können wir uns denn vorstellen, dass dieses Wasser nicht Jal ist, sondern Pani oder Wasser? Das wäre doch lächerlich!
Der Urgrund ist Einer unter verschiedenen Namen, und ein jeder sucht nach demselben Urgrund; nur Klima, Naturanlage und Benennung schaffen die Unterschiede.

Ramakrishna (1836 – 1886)