Martin Buber, der große Maggid und die Chassidim

… Die Gedanken und Handlungen eines jeden Menschen ändern das Gesicht der Welt. Nicht durch Bekämpfen des Bösen, sondern durch Stärkung der Macht des Guten ist das Ziel zu erreichen. Fühlst du den Haß deines Nebenmenschen, so kannst Du den Ausgleich nur durch deine vermehrete Liebe herbeiführen. …

Martin Buber, Der große Maggid und seine Nachfolge. Buchbesprechung von E. L.

Zuerst erschienen hier: Magnum Opus, 1. Jahrgang, 1926, S. 350-351, Magnum Opus -Verlag, Freiburg in Baden

Die vollständige Rezension des Buches ist hier nachzulesen. Darauf folgen einige Passagen aus den Erzählungen der Chassidim und eine Erläuterung zu den Chasidim:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH X
CIII. Jahrgang, Juni 2022, Heft 6 / Thema: DIE DEUTSCH-JÜDISCHE SYMBIOSE – EINHEIT IM SCHÖPFERISCHEN

Bestellt werden kann die Ausgabe hier: kontakt@verlagmagischeblaetter.eu Mehr hier: https://verlagmagischeblaetter.eu/publikationsreihe/magische-bl%C3%A4tter-buchreihe

Hin zu den Quellen, zum Sinn des Lebens, zur Religion

Umschlag einer späteren Ausgabe von „Berlin Alexanderplatz“

Aber zuviel Hände und Herzen über der Kunst! Zu wenig im Leben, das nur dilettantisch nebenbei gelebt wird, als eine Sache, die sich in den freien Berufsstunden abspielt Zu wenig Menschen im Geistesleben. Zu viele in der Wissenschaft, zu viele Menschen in den Millionen Kämmerchen der Akademien zerstreut; es macht keinen Unterschied ob sie Bakteriologen, Historiker einer bestimmten Epoche eines sehr bestimmten Ländchens, Philologen in einem Sprachwinkel sind. Hin zu den Quellen, zum Sinn des Lebens, zur Religion. Das Zentrum finden. Sich reinigen, sich erkennen.

Alfred Döblin (1878 – 1957) in seinem Essay „Jenseits von Gott!“ aus dem Jahre 1919. Zitiert wird es in dem außerordentlich spannenden Beitrag von Thomas Isermann: Großstadtmystik. Der Begriff und seine Anwendung auf Alfred Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ Der vollständige Beitrag Isermanns kann hier nachgelesen werden:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH X
CIII. Jahrgang, Juni 2022, Heft 6 / Thema: DIE DEUTSCH-JÜDISCHE SYMBIOSE – EINHEIT IM SCHÖPFERISCHEN

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Die Blume des Lichts aus dem Herzen Gottes

Illustration zu Jacob Böhme „Dreyfaches Leben“, 1682

1621 hat Böhme sein Durchbruchserlebnis aus dem Jahr 1600 und die ihm dabei von der göttlichen Weisheit zuteilgewordenen Offenbarungen noch einmal kurz beschrieben: „Dann ich sahe und erkante das Wesen aller Wesen, den Grund und Ungrund: Item, die Geburt der H. Dreyfaltigkeit, das Herkommen und den Urstand dieser Welt, und aller Creaturen, durch die Göttliche Weisheit: Ich erkannte, und sahe in mir selber alle drey Welte, als (1.) die Göttliche Englische oder Paradeisische; Und dann (2.) die finstere Welt, als den Urstand der Natur zum Feuer; Und zum (3.) diese äussere, sichtbare Welt, als ein Geschöpf und Ausgeburt, oder als ein ausgesprochen Wesen aus den beyden inneren geistlichen Welten. Ich sahe und erkante das gantze Wesen in Bösem und Guten, wie eines von dem andern urständete, und wie die Mutter der Gebärerin wäre, daß ich mich nicht allein hoch verwunderte, sondern auch erfreuete“ 1.. In dieser kurzen zusammenfassenden Schilderung macht Böhme deutlich, dass sich die göttliche Weisheit, die er auch „die Blume des Lichtes aus dem Hertzen GOttes“ nennt, wie ein ewiges Band durch das Ganze seiner geistigen Schau zieht.

1 Jakob Böhme, Briefe 12, 7 f.

Roland Pietsch: Göttliche Weisheit – Die Blume des Lichts aus dem Herzen Gottes (I)

Der erste Teil des umfangreichen Beitrages von Roland Pietsch kann hier nachgelesen werden:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH X
CIII. Jahrgang, Mai 2022, Heft 5 / Thema: VON JACOB BÖHME ÜBER DIE ROMANTIK ZUM BÖHME-BUND

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Titelkupfer zu Werken Jacob Böhmes

Zu Lebzeiten Böhmes gab es noch keine Titelkupfer zu seinen Werken, von denen fast alle posthum in Druck erschienen sind. Die hier verwendeten Titelkupfer stammen aus der Ausgabe der Werke Böhmes von 1682.

Die große, von Johann Wilhem Überfeld besorgte Ausgabe der Schriften Böhmes von 1730, die bis heute verwendet wird, enthielt zunächst keine Titelkupfer. Dies verwundert angesichts der für damalige Verhältnisse vorbildlichen Vollständigkeit einer Werkedition.

(Einer) Erklärung zufolge läge um 1730 nicht etwa ein finanzielles oder technisches Hindernis vor, diese hochartifiziellen und in ihrer Art wohl einmaligen Titelfiguren zu verwenden, sondern ein inhaltliches Bedenken: Ihre bildliche Aussage könnte den Worten Böhmes nicht entsprechen. Obwohl in der Geschichte der Buchillustrationen stets der Vorbehalt bekannt ist, dass Illustrationen und ihre textuelle Vorlage nie die gleichen Aussagen treffen, ist in diesem Fall offensichtlich die Reserve gegen die Titelfiguren erheblicher.

Auf einen weiteren Grund gehen Günter Bonheim und Thomas Isermann ebenfalls ein in dem Beitrag über die Titelkupfer zu Werken Jakob Böhmes. Vollständig nachzulesen ist er hier:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH X
CIII. Jahrgang, Mai 2022, Heft 5 / Thema: VON JACOB BÖHME ÜBER DIE ROMANTIK ZUM BÖHME-BUND

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Aus der tiefsten Mystik der Religionen verstehen

Es ist nicht anders möglich, als dass diese Kunst aus der tiefsten Mystik der Religionen verstanden werden müsste, denn daher muss sie kommen und das muss der feste Grund davon sein, sonst fällt sie zusammen, wie das Haus auf dem Sande.

Philipp Otto Runge (1777 – 1810)

Emmanuel Jakobi über Philipp Otto Runge in Magische Blätter, VI. Jahrgang, S. 210 – 212, Verlag Magische Blätter, Leipzig, 1925

Der vollständige Beitrag von Jakobi kann jetzt hier nachgelesen werden:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH X
CIII. Jahrgang, Mai 2022, Heft 5 / Thema: VON JACOB BÖHME ÜBER DIE ROMANTIK ZUM BÖHME-BUND

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Der Meister von Nazareth

Bô Yin Râ, Studie zu Jesusbild

… Es ist nur hirnverbrannter Wahn, der da vermeint, daß die Gestalt des Zimmermanns aus Nazareth der frommen Mythe angehöre; doch der, den nun die Nachwelt nur in einer Zeichnung kennt, die erst Jahrhunderte nach seinem Erdendasein seine Züge formen wollte, sah freilich anders aus als jener fakirhafte Wundertäter, den man aus ihm gebildet hat in einer Zeit, da längst der Aberglaube östlicher und westlicher Gehirne um sein Bildnis rang . . .

Wer wirklich hier der Wahrheit Spur erkunden will, der muß die Zutat wundersüchtig erdgebundener Geschlechter aus jenem Bilde tilgen lernen, das ihm von früher Jugend an als unantastbar galt.

Alsdann erst wird ihm des hohen Meisters Auge entgegenleuchten und er wird eines Menschen Antlitz schauen, der – Gottgeeint, im tiefsten Sinne solchen Wortes – dennoch als Mensch dem Menschen dieser Erde «frohe Botschaft» brachte von jenem Reiche wesenhaften Geistes, das er «das Reich der Himmel» nannte. – – –

Bô Yin Râ: Das Hohe Ziel in: Das Buch von Jesus Christus (7) / Bô Yin Râs gesammelte Buchtexte aus seinem Lehrwerk zu Jesus ergänzt mit Hinweisen auf Texte der vier neutesta-mentlichen Evangelien, zusammengefügt unter Verantwortung des Posthumus Projecten B.V., Amsterdam

Mehr Gedanken von Bô Yin Râ zu Jesus können hier nachgelesen werden:

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Weg des Lichtes

Jakob Böhmes Weisheitslehre, die ihm, wie er selbst sagt, von Gott geoffenbart worden war, ist aber nicht nur eine Lehre, sondern zugleich ein „Weg des Lichtes“, oder ein mystischer Weg, der diese Lehre verwirklicht. Diese göttliche Weisheit, die Böhme auch himmlische Jungfrau Sophia nennt, leitet den Menschen auf seinem Weg zu Gott, und dieser Weg gipfelt in der Vereinigung mit dem göttlichen Willen, die im Wesentlichen dadurch erreicht wird, dass „der eingewandte, in GOtt gelassene Geist des Menschen, wenn er alles Eigene verlässet, wieder das Göttliche Auge zum Sehen und Verstand bekommet, daß er vielmehr hinwieden bekomme, als er hatte verlassen, daß er viel reicher ist, als er zuvorhin in der Seinheit war: Dann in dem eigenen Willen hat und fasset er nur ein Particular, aber in der Vergangenheit kommt er in das Gantze, als in alles“

Roland Pietsch: Göttliche Weisheit – Die Blume des Lichts aus dem Herzen Gottes (I)

Der erste Teil des umfangreichen Beitrages von Roland Pietsch kann hier nachgelesen werden:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH X
CIII. Jahrgang, Mai 2022, Heft 5 / Thema: VON JACOB BÖHME ÜBER DIE ROMANTIK ZUM BÖHME-BUND

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Teilhard de Chardin: Die Tiefe in uns berühren

Screenhot https://cynthiabourgeault.org/biography/

Die großartige Erkenntnis Teilhards lautet, dass das Unpersonale „wesentlich unliebenswert“ ist. Erst wenn uns der evolutionäre Impuls in einem Gesicht, in einem Herzen begegnet, berührt er auch diese Tiefe in uns und führt uns entlang eines evolutionären Weges, der nur von der Liebe navigiert werden kann. Die Liebe ist die richtungsweisende Energie der Evolution und führt zum Bewusstsein, dessen Höhepunkt nichts anderes ist als die vollständige Entpuppung der Liebe. Der wesentliche Modus der Liebe ist persönlich, und wenn wir versuchen, das Persönliche einzustellen, kommen die Räder der Evolution knirschend zum Stillstand.

Cynthia Bourgeault: „Gott ist eine Person!“ Enstatische Personifizierung gemäß der Evolutionsanschauung von Teilhard de Chardin

Der vollständige und umfangreiche Beitrag von Cynthia Bourgeault ist hier zu lesen.

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH X
CIII. Jahrgang, Mai 2022, Heft 5 / Thema: VON JACOB BÖHME ÜBER DIE ROMANTIK ZUM BÖHME-BUND

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Im Osten wohnt das Licht

Im Osten, im Herzen Asiens, wurde das Messer des Gedankens am schärfsten geschliffen.

Hier aber waren auch schon vor Jahrtausenden die Großen, die über allem Denken den klaren Weg zur Wahrheit fanden, der Wahrheit, die nichts anderes als absolute Wirklichkeit ist, und nichts zu tun hat mit gedanklichen Erkenntnisbildern, in denen man gemeinhin das, was man „die Wahrheit” nennt, zu haben glaubt.

Unter hoher Leitung fanden jene ersten der „Brüder auf Erden” Weg und Ziel . . .

Seitdem unterweisen sie und ihre Nachfolger die Suchenden, die dazu „reif” befunden werden, im Geiste durch den Geist.

Sie haben „den heiligen Schutzwall des Schweigens”  um ihre Vereinigung gezogen, und nur der findet Zutritt zu ihnen, den sie im Geiste als „reif ” erkennen, ein Erkennender im Geiste zu werden.

Bô Yin Râ (1876 – 1943) in: Das Buch vom lebendigen Gott, Seiten 291-298

Der vollständige Beitrag von Bô Yin Râ ist hier zu lesen:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH IX
CIII. Jahrgang, April 2022, Heft 4 / Thema: Film

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Mysterium des Betens

Foto: (c) wak

… So dürfte es denn wieder nötig geworden sein, zu lehren was das wirkliche «Beten» in Wahrheit ist, – zu lehren, wie aus Worten menschlicher Sprache ein «Gebet» erstehen kann, und was sich an tiefem Geheimnis im Gebete verbirgt!

Die heilige Priesterkunst, «Gebete» zu schaffen und wirklich zu «beten», ist heute fast verloren gegangen, und wo sie etwa noch in Übung steht, dort wird sie mechanisch, le­bensentlaugt, oder abergläubisch betrieben. –

Aber dort auch, wo man noch zu beten meint, sieht man im Gebete nur die Bitte an die Gottheit, den Ausdruck des Dankes, oder die Lobpreisung, und weiß nicht mehr, daß alles dieses zwar im Gebete zu finden sein kann, aber mit nichten das Wesen des Gebets ausmacht. – –

Man ahnt nicht mehr, daß auch ein Gefüge herrlichster Worte des Lobes, des Dankes oder der Bitte erst wirklich «gebetet» werden muß, bevor es zum «Gebete» werden kann. –

Bô Yin Râ / Josef Anton Schneiderfranken (1876 – 1943): In: Das Gebet, Seiten 9-12

Der vollständige Beitrag von Bô Yin Râ ist hier zu lesen:

MAGISCHE BLÄTTER, BUCH IX
CIII. Jahrgang, April 2022, Heft 4 / Thema: Film

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