Religion der Liebe

CdF_WeissenburgErinnerungstafel an Charles de Foucauld in Wissembourg/Weissenburg im Elsass

…wo man im Gegenteil doch so viel Gutes tun sollte und könnte, verschlimmert man den so beklagenswerten moralischen und intellektuellen Zustand dieser Völker und sieht in ihnen nur ein Mittel für materiellen Gewinn. Was die Eingeborenen an uns Christen, die eine Religion der Liebe bekennen, was sie an den ungläubigen Franzosen, welche die Brüderlichkeit von den Dächern schreien, in Wirklichkeit sehen, ist Nachlässigkeit, Ehrgeiz oder Habsucht und leider fast bei allen Gleichgültigkeit, Abneigung und Härte.

Charles de Foucauld ( 1858 – 1916) in einem Brief an Abbé Huvelin, 1. Januar 1908

 

Mehr über Leben und Wirken hier:

http://www.charlesdefoucauld.de/index.php/cdf-leben-und-wirken/lebenslauf

und hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_de_Foucauld

Der größte Segen

„Was ist das Ziel, auf das die Menschheit zustrebt?“ wurde Ramana Maharshi (1870 – 1950) von einem Schüler gefragt.
Er antwortete: „Wahrhafte Gleichheit und Brüderlichkeit sind ihr wahres Ziel, denn dann kann Frieden auf Erden herrschen und die ganze Erde ein Haushalt, eine Familie sein.“
Noch stutzend fragte der Schüler nach: „Ein erhabenes Ziel. Aber wie kann der Menschheit dazu verholfen werden, wenn die Großen Menschen, die Wissenden und Weisen, schweigend in ihren Höhlen sitzen?“
Ramana beruhigte ihn mit den Worten: Ich habe oft gesagt, das Erlangen des Selbst ist der größte Segen für die Gemeinschaft.“