Stille und Öffnung

Screenshot der Homepage http://www.haukejohannagerdes.de/

… Die Bewusstseinsschicht, die Hauke Johanna Gerdes in uns ansprechen will, liegt im geistigen Raum, ihre Bilder verlangen, dass wir bereit sind, uns mit unseren Empfindungen zu öffnen. Ihre künstlerischen Arbeiten fordern ein vorübergehendes „Leersein“, einen Zustand der Stille und damit einer Öffnung, wie etwa bei einer Meditation. Denn es geht um eine Wahrnehmung, die in die Transformation eines Bereiches des Erfassbaren reicht, der recht flüchtig ist und sich den Augen gerne entzieht. So kann es für den Betrachter manchmal etwas Zeit brauchen, bis die Arbeiten sich der Empfindung aufschließen und sich in der Betrachtung verwandeln. Dann aber tritt plötzlich, wie aus heiterem Himmel, seelisch tief Erlebtes zutage. Die Gesamtheit eines Moments kann wahrnehmbar werden. Das Unbekannte kann den Blick, sowie das Bewusstsein weiten und zu einem großen Glück werden.

Klaus Weingarten in seinem Text „Das Leben tritt von selbst hervor“ über Hauke Johanna Gerdes. Der ganze Text kann hier nachgelesen werden: http://www.haukejohannagerdes.de/text_neu.html

Mehr Arbeiten von ihr sind hier zu sehen: http://www.haukejohannagerdes.de/

Das Herz ist kein einsamer Ort

Im Innersten unseres Herzens finden wir uns in einem Bereich, in dem wir nicht nur auf das Innigste mit uns selbst, sondern ebenso mit anderen vereint sind, mit allen anderen. Das Herz ist kein einsamer Ort.

David Steindl-Rast (*1926)

Im innersten Herzen des Menschen

 

juedischFoto © wak

Es gibt eine Wirklichkeit, die außer der Welt liegt, das heißt außer Raum und Zeit, außerhalb der geistigen Welt des Menschen, außerhalb jeden Bereichs, der den menschlichen Fähigkeiten zugänglich ist. Dieser Wirklichkeit entspricht im innersten Herzen des Menschen jene Forderung nach einem absoluten Guten, die dort immer wohnt und in dieser Welt niemals ein Ziel findet.

Simone Weil (1909 – 1943)

Im Herzen des Menschen

Es gibt eine Wirklichkeit, die außer der Welt liegt, das heißt außer Raum und Zeit, außerhalb der geistigen Welt des Menschen, außerhalb jeden Bereichs, der den menschlichen Fähigkeiten zugänglich ist. Dieser Wirklichkeit entspricht im innersten Herzen des Menschen jene Forderung nach einem absoluten Guten, die dort immer wohnt und in dieser Welt niemals ein Ziel findet.

Simone Weil (1909 – 1943)