RAMANA | Hommage á Ramana Maharshi

Foto: (Archiv)

RAMANA – HOMMAGE À RAMANA MAHARSHI

2020 / nootheater & Rundfunk Berlin Brandenburg

Komposition und Regie: Ronald Steckel
Mit Linda Olsansky, Naomi Krauss, Axel Wandtke, Tony de Maeyer, Martin Engler und Arne Fuhrmann

Im Alter von 16 Jahren erlebte der tamilische Brahmanensohn Venkataraman Iyer (1879–1950) einen geistigen Durchbruch und die Erkenntnis seines „todlosen“ Selbst. Der Gymnasiast verließ seine Familie und seine Stadt und zog sich zwölf Jahre lang von allen Menschen zurück, versunken in sein inneres Licht, bis er schließlich begann, auf die Fragen derer zu antworten, die sich im Laufe der Zeit um den geheimnisvollen Mann scharten. Unter dem Namen Ramana Maharshi – „der große Seher“ – wurde er weltberühmt.

Im Januar 1911 kam der Engländer Frank H. Humphreys als erster westlicher Schüler zu Ramana. Von seinem Besuch berichtet er: „Eine halbe Stunde lang schaute ich in seine Augen, die ihren Ausdruck tiefer Versenkung nie veränderten. Das Verständnis dämmerte in mir, dass der Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist. Unwillkürlich spürte ich, dass sein Körper nicht der Mann war, sondern das Instrument Gottes, ein bewegungslos dasitzender Leichnam, aus dem Gott furchterregend ausstrahlte. Ich kann meine Gefühle nicht beschreiben.“

Ramana Maharshi lehrte die Selbsterforschung (Sanskrit: Âtma Vichara) durch die Frage „Wer bin ich?“. Er gilt als einer der bekanntesten Weisen und Vertreter des Advaita-Vedanta (Advaita: Nicht-Dualität) des 20. Jahrhunderts. Innerhalb der westlichen Kultur ist er vor und nach dem zweiten Weltkrieg u. a. auch dadurch bekannt geworden, dass das im Mittelpunkt seiner Lehre stehende „Selbst“ (Sanskrit: Atman), das er auch als „ICH-ICH“ bezeichnet, sowohl dem „Funken“ der europäischen Mystik, dem „Ich“ als „eingeschriebenen Namen Gottes“ bei Jacob Böhme, dem „Transzendentalen Ich“ J. G. Fichtes, Schellings und Edmund Husserls und dem von C.G. Jung als Ziel des Individuationsprozesses postulierten „Selbst“ zu entsprechen scheint.

10,00 € zusätzl. Versand

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Hier gibt es eine Hörprobe von 2.02 Minuten des Hörstückes von Ronald Steckel: https://irp-cdn.multiscreensite.com/0c970045/files/uploaded/Ramana-Maharshi_SIE%20FRAGEN-1.mp3

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Ramana – Hörstück von Ronald Steckel

Ramana Maharshi | Bild Archiv

 

Ramana Maharshi (1879 – 1950), gilt als einer der großen spirituellen Meister des letzten Jahrhunderts. Als 16-jähriger wird er von der allumfassenden Erkenntnis durchdrungen, dass das „Selbst“ unabhängig vom Körper existiert und diesen überdauert. Nach diesem Erleuchtungserlebnis verlässt Ramana seine Familie und zieht sich in eine Höhle am „heiligen“ Berg Arunachala zurück, wo er zwölf Jahre in Regungslosigkeit verharrt und kein Wort spricht. Neben dem aus subjektiver Perspektive erzählten Lebensbericht Ramanas stehen Ausschnitte aus Gesprächen, die Ramana mit den zahllosen Besuchern seines Ashrams führte und die in Protokollen erhalten geblieben sind.

Hörstück aus der Reihe „Das innere Licht – Texte zur Mystik“ von Ronald Steckel

Mit Linda Olsansky, Naomi Krauss, Axel Wandtke, Tony de Maeyer, Martin Engler und Arne Fuhrmann

Zu hören und herunterzuladen ist das Hörstück hier:

https://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/87/dd/87dd5c92-f827-4dd8-93c1-70facb4a14c0/ec3134f2-ac03-478e-a495-25e7b9b43e12_d2aef9ac-5150-4cd5-857a-fc49af3658c6.mp3

Zu lesen und nachzulesen ist das Hörstück hier:
https://www.rbb-online.de/rbbkultur/podcasts/beitraege/das-innere-licht/das-innere-licht-1-ramana.file.html/Steckel-Ramana.pdf