Geistige Umarmung

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Wer sein Herz öffnet, darf nichts auf der Welt ausschließen. Befreiung und Erleuchtung werden allein im Hier und Jetzt gefunden. Wenn wir Gott lieben wollen, müssen wir auch alle seine Geschöpfe lieben lernen – uns selbst mit all unseren Fehlern und Komplexen eingeschlossen.
Diese geistige Umarmung bildet ein Mandala oder einen Erwachenskreis, in dem sich uns alle Aspekte des gegenwärtigen Lebens erschließen.

Jack Kornfield (* 1945) in: Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen. Wie spirituelle Erfahrung das Leben verändert. München 2010, S. 198

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Sein Herz öffnen

Wer sein Herz öffnet, darf nichts auf der Welt ausschließen. Befreiung und Erleuchtung werden allein im Hier und Jetzt gefunden. Wenn wir Gott lieben wollen, müssen wir auch alle seine Geschöpfe lieben lernen – uns selbst mit all unseren Fehlern und Komplexen eingeschlossen.

kreiserwachenFoto: © Marlies Schwochow +

Diese geistige Umarmung bildet ein Mandala oder einen Erwachenskreis, in dem sich uns alle Aspekte des gegenwärtigen Lebens erschließen.

Jack Kornfield (* 1945) in: Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen. Wie spirituelle Erfahrung das Leben verändert. München 201o, S. 198

Überall völlige Klarheit

Auf der Suche nach der Wahrheit
ist es nicht nötig,
die Wahrnehmungen aufzugeben
oder den lauteren Geist
jenseits des Sehens und Hörens,
des Fühlens und Erkennens
zu suchen.

Hängt euch an nichts
und verliert euch an nichts,
so dass ihr jenseits von
Festhalten und Verwerfen seid.

Überall ist diese völlige Klarheit,
denn es gibt nichts,
das von dieser Vollkommenheit
ausgeschlossen ist.

Huang Po (um 850)

Göttliche Schönheit

O Herr,
wenn ich Dich aus Angst vor der Hölle liebe
verbrenne mich dort,
und wenn ich Dich in der Hoffnung auf das Paradies liebe
schließe mich dort aus,
doch wenn ich Dich aus Liebe zu Dir selbst liebe,
entziehe mir nicht Deine göttliche Schönheit.

Rabia von Basra (+801)

Der Friede höchsten Schweigens

Ich schaue den Frieden höchsten Schweigens, der alle ergreift, die wissen, die in sich hegen das hohe, vollkommene und feste Bewusstsein.
Denn die Jagd nach den Dingen dieser Welt lockt sie nicht mehr.

Ich schaue das göttliche Ganze, das nichts ausschließt, in dem alles einen Anfang nimmt:
ewige, stille Glückseligkeit, ruhige Frische des wahren Seins.

Ramana Maharshi (1879 – 1950)