Trennung auflösen

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Die Trennung zwischen „dir“ und „mir“,
zwischen „dir und deiner Welt“,
„dir und deinem Gott“
wird durch Humor aufgelöst.

Chögyam Trungpa (1940 -1987) in seinem Buch: „Kunst, Wahrnehmung und Wirklichkeit“

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Herz und Geist dem Dharma zuwenden

Mögen Herz und Geist sich dem Dharma zuwenden;

Möge das Dharma erblühen im Gehen des Weges;

Möge der Weg die Verwirrung auflösen;

Möge die Verwirrung aufscheinen als Weisheit.

 

Die Vier Dharmas von Gampopa Sönam Rinchen / Dagpo Rinpoche (1079 – 1153)

Dein Diener, dein Atem, dein Herz

O Liebe, reine tiefe Liebe,
sei hier, sei jetzt, sei alles;
Welten lösen sich auf
in deine reine, makellose Strahlung.
Zarte, lebendige Blätter
brennen heller in deinem Licht
als alle kalten Sterne:
Lass mich dein Diener sein,
dein Atem und dein Herz.

Dschelaluddin Rumi / Mevlana (1207-1273)

Das mitfühlende Herz des erleuchteten Geistes

Es ist das erhabene Elixier,
Das die Herrschaft des Todes überwindet.
Es ist der unerschöpfliche Schatz,
Der die Armut in der Welt beseitigt.
Es ist die überragende Medizin,
Die alle Krankheiten der Welt kuriert.
Es ist der Baum, der allen Wesen Schutz gewährt,
Die müder sind vom Wandern auf dem Pfad bedingter Existenz.
Es ist die grosse Brücke,
Die zur Freiheit von Wiedergeburten in niederen Bereichen führt.
Es ist der aufgehende Mond des Geistes,
Der die Qualen verwirrender Konzepte auflöst.
Es ist die mächtige Sonne, die schließlich
Die Nebel der Verblendung in der Welt vertreibt.

Shantideva  (7./8. Jahrhundert)

Strahlendes Wesen des Selbst

Da Gott das im Herzen als „Ich“ strahlende Wesen des Selbst ist und die Schriften klar sagen, dass das Denken als solches Sklaverei ist, ist es am besten, still zu bleiben und IHN (Gott, das Selbst) niemals zu vergessen, nachdem der Geist, der nur eine Form des „Ich“-Gedankens ist, auf welche Weise auch immer, in IHM aufgelöst wurde. Dies ist die Lehre der Schriften.

Ramana Maharshi (1879 – 1950)