Magie der Stille

James Lee Byars Untitled (Sigmund Freud), 1989 Bronze, vergoldet ~ Foto: © wak

James Lee Byars (1932 – 1997) begann 1957 seine intensive Auseinandersetzung mit dem Zen-Buddhismus. Seine Erkenntnisse übertrug er in ein künstlerisches Schaffen, das eine Symbiose aus Konzeptkunst, Minimalismus und Fluxus darstellt. Früh versuchte Byars existenzielle Begriffe zur Anschauung zu bringen, die dem Betrachter das Erleben von Stille und Leere ermöglichen sollen. …. Vollkommenheit, Schönheit und Immaterialität zählen zu den zentralen Begriffen des „Magiers der Stille“. (Aus der Homepage des Skulpturenparks Köln).

Mehr hier: http://www.skulpturenparkkoeln.de/de/ausstellungkoelnskulptur/koelnskulptur-4.html

Wie ein dem Käfig entkommener Vogel

Laß ab von all deinen früheren Einbildungen, Meinungen, Deutungen und weltlichen Erkenntnissen, von Verstandesdünkel, Selbstsucht und Überlegenheitsstreben. Werde wie ein abgestorbener Baum, wie kalte Asche. Wenn du den Punkt erreichst, wo Gefühle aufgehört haben, Anschauungen sich verflüchtigt haben und dein Geist rein und bloß ist, öffnest du dich der Zen-Verwirklichung.

Danach kommt es darauf an, Beständigkeit zu entwickeln, den Geist stets von allen Verfälschungen freizuhalten. Ist da auch nur das geringste Schwanken, so besteht keine Hoffnung, die Welt zu überwinden.

Bleib in jeder Lage entschlossen und fest, dann wirst du Frieden haben. Wenn man dich keiner Stufe zuordnen kann, weder der des Weisen noch der der gewöhnlichen Menschen, dann bist du wie ein dem Käfig entkommener Vogel.

Yuan-wu K`o-ch`in (1063 – 1135)

Betrachtung des Selbst

Die Vielheit der Vorstellungen zerstreut uns; sammeln wir uns ständig auf die Betrachtung des Selbst, das selber Gott ist, so wird diese Anschauung im Lauf der Zeit an die Stelle der Zerstreuung treten und zuletzt selber verschwinden, – das reine Innesein, das schließlich übrig bleibt, ist die Wirklichkeit Gottes und wir sind ihrer wirklich inne.

Ramana Maharshi (1879 – 1950)

Innesein

Die Vielheit der Vorstellungen zerstreut uns; sammeln wir uns ständig auf die Betrachtung des Selbst, das selber Gott ist, so wird diese Anschauung im Lauf der Zeit an die Stelle der Zerstreuung treten und zuletzt selber verschwinden, – das reine Innesein, das schließlich übrig bleibt, ist die Wirklichkeit Gottes und wir sind ihrer wirklich inne.

Ramana Maharshi (1879 – 1950)

Reines Innesein

Die Vielheit der Vorstellungen zerstreut uns; sammeln wir uns ständig auf die Betrachtung des Selbst, das selber Gott ist, so wird diese Anschauung im Lauf der Zeit an die Stelle der Zerstreuung treten und zuletzt selber verschwinden, – das reine Innesein, das schließlich übrig bleibt, ist die Wirklichkeit Gottes und wir sind ihrer wirklich inne.

Ramana Maharshi (1879 – 1950)

Bleib entschlossen und fest

Laß ab von all deinen früheren Einbildungen, Meinungen, Deutungen und weltlichen Erkenntnissen, von Verstandesdünkel, Selbstsucht und Überlegenheitsstreben. Werde wie ein abgestorbener Baum, wie kalte Asche. Wenn du den Punkt erreichst, wo Gefühle aufgehört haben, Anschauungen sich verflüchtigt haben und dein Geist rein und bloß ist, öffnest du dich der Zen-Verwirklichung.

Danach kommt es darauf an, Beständigkeit zu entwickeln, den Geist stets von allen Verfälschungen freizuhalten. Ist da auch nur das geringste Schwanken, so besteht keine Hoffnung, die Welt zu überwinden.

Bleib in jeder Lage entschlossen und fest, dann wirst du Frieden haben. Wenn man dich keiner Stufe zuordnen kann, weder der des Weisen noch der der gewöhnlichen Menschen, dann bist du wie ein dem Käfig entkommener Vogel.

Yuan-wu K`o-ch`in (1063 – 1135)

Reines Innesein

Die Vielheit der Vorstellungen zerstreut uns; sammeln wir uns ständig auf die Betrachtung des Selbst, das selber Gott ist, so wird diese Anschauung im Lauf der Zeit an die Stelle der Zerstreuung treten und zuletzt selber verschwinden, – das reine Innesein, das schließlich übrig bleibt, ist die Wirklichkeit Gottes und wir sind ihrer wirklich inne.

Ramana Maharshi (1879 – 1950)

Er ist unser wahres Selbst

Gott ist weder bekannt, noch unbekannt, sondern etwas viel Höheres. Er ist eins mit uns, und das, was eins mit uns ist, kann weder bekannt, noch unbekannt sein, weil es unser eigenes Selbst ist. Man kann sein eigenes Selbst nicht kennen, man kann es nicht aus sich herausstellen und zu einem Objekt der Anschauung machen, weil wir es sind und uns nicht davon absondern, trennen können. Aber man kann auch nicht sagen, dass wir es nicht kennen, denn was kennen wir besser als unser eigenes Selbst, das Zentrum all unserer Kenntnis? In genau dem gleichen Sinne ist Gott weder bekannt, noch unbekannt, sondern unendlich viel mehr als beides: Er ist unser wahres Selbst.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)