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Weisheiten aus der Wüste – Doing Nothing / Herzliche Einladung zum 2. Juni in den Mystikkreis Köln

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Weisheiten aus der Wüste und Doing Nothing – Einladung zum Mystik-Sonntag am 2. Juni 2019

Foto: © wak

 

In die Wüste begaben sich im 3. und 4. Jahrhundert unserer Zeit Frauen und Männer des noch jungen Christentums. In Ägypten, Syrien und Palästina ließen sie ihre gesellschaftlichen oder familären Verpflichtungen hinter sich und suchten Zuflucht im radikalen, asketischen Alleinsein mit Gott. Sie wandten sich unter anderem von einer Form von Christentum ab, die mit der Konstantinischen Wende (nach 315 n.Chr.) eine allzu enge Verbindung mit dem Staat eingegangen war und Hierarchie und Ämtern den Vorrang gab.

Die Wüstenmütter und -väter setzten sich in der selbst gewählten Einsamkeit ganz der eigenen Gefühls- und Gedankenwelt aus und erwarben in Erfahrungen einen reichen Schatz voll spiritueller Tiefe. Sie entwickelten kein theoretisches Konzept, folgten keiner spirituellen Anleitung oder ritualisierten Gebeten, sondern gaben durch ihr konkretes, mutiges Beispiel, spirituelle Anregungen und Weisungen. Eine ganze Reihe kurz gefasster Weisheiten von Wüstenvätern und Wüstenmüttern, die fast Koans aus dem Zen ähneln, sind in den Sammlungen „Apophthegmata Patrum“und „Meterikon“ überliefert. Sie haben in Herzensruhe und innerem Kampf, die kritischen Fragen des Lebens durchlitten und Antworten gefunden, die auch Ausdruck ihrer strahlenden Einfachheit, Milde und Barmherzigkeit sind. Auch heutige Eremiten weisen noch auf die orientierende Hilfe dieser Aussprüche hin.

Am 2. Juni wollen wir versuchen zu erspüren, welche Kraft die Worte dieser Frauen und Männer in den Wüste der Städte unserer Zeit haben und sie darauf abklopfen, wie aktuell sie auch heute noch für uns sind.
Für diejenigen, die sich nur für die Praxis des Nichts Tuns interessieren, bietet sich an, erst zum Praxisteil um 12:30 dazu zu kommen, wenngleich die Schätze der Wüstenväter auch im Doing Nothing relevant sind.

 

Organisatorisches:

Damit wir besser planen können, bitten wir um frühzeitige Anmeldung bei

Rani Kaluza: Tel: 0221 2406997/ eMail: weissefeder@netcologne.de.

Vielen Dank!

 

Wir treffen uns an jedem ersten Sonntag im Monat im Kölner Stadtteil Sülz. An diesen Sonntagen wird für beides Zeit sein – für stilles kontemplatives Sitzen und für das Studieren mystischer Texte & Themen sowie den gemeinsamen Austausch.

Der private Kurs ist auf 12 Teilnehmer beschränkt. Kostenbeitrag für den ganzen Tag: 15,– Euro (+ ein freiwilliger Obolus für den Mittagstisch). / Kostenbeitrag nur für den Nachmittag: 10,– Euro.

Wir freuen uns auf Euer / Ihr Kommen:

Rani und Werner

Informationen auch hier: https://www.facebook.com/events/2303888179824970/

Was die Texte auf diesem Blog angeht…

Foto: © wak

„Mystik ist eine Reise und ihre Texte sind Reiseführer, Beschreibungen eines Weges, des Rückweges der Seele zu sich oder zu ihren Gründen, zu dem, was das Sein bedeutet…“ Diesen Gedanken von Stephan Grätzel (*1953) fand ich in den letzten Tagen. Und er passt sehr gut zu dem, was ich mit diesem Blog be-wirken möchte.

Die Texte, die auf diesem Blog erscheinen, sind mir zu-gefallen. Sie kamenauf ganz verschiedene Weise  zu mir, ich habe sie gefunden. Sie geben nicht immer meine Meinung oder Überzeugung wieder. Aber sie wollen und können vielleicht Anstoß und Anregung dafür sein, sich auszurichten, den Blick zu schärfen, die Perspektive zu wechseln um so an jene existienzellen Fragen zu kommen, die den Urgrund unseres Seins neu sehen lassen können.

Manche erfreuen die Texte, andere werden durch sie inspiriert, wieder andere regen sich darüber auf oder sie sind ihnen wurscht. Das alles darf sein.

Dass es vor allem – mit einigen Ausnahmen – Texte von „Dritten“ sind, soll nicht heißen, dass ich keine eigenen Ideen hätte. Die finden sich hier:

https://mystikaktuell.wordpress.com/auf-einen-blick-spirituelle-anregungen-von-werner-a-krebber/

oder auf meinem eher journalistischen Blog hier:

https://wernerkrebber.wordpress.com/category/aphorismen/

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich, dass es eine fruchtbare Auseinandersetzung mit den Texten geben kann.

Werner Anahata Krebber

Die Texte auf diesem Blog (aktualisiert)

Der Finger,
der auf den Mond zeigt,
bleibt immer der Finger
und wird nie zum Mond.

So heißt es in einem alten Satz aus dem Zen-Buddhismus. Eine bessere Einleitung dafür, worum es bei den Texten auf der Seite “mystikaktuell” geht, kann es – so denke ich – kaum geben. Und ergänzen will ich sie mit dem Gedanken, den Sosan um 600 formulierte:

Der Weg ist jenseits von Sprache,
denn auf ihm gibt es
kein Gestern, kein Morgen, kein Heute.

Die Texte, die auf diesem Blog erscheinen, geben nicht immer meine Meinung oder Überzeugung wieder. Ich habe sie ausgesucht im Rahmen meiner Meditation, sie wurden mir von Freunden oder Bekannten zugesandt oder ich wurde darauf anders aufmerksam.
Aber sie wollen und können immer wieder Anstoß und Anregung dafür sein, sich auszurichten, den Blick zu schärfen, die Perspektive zu wechseln um so an jene existienzellen Fragen zu kommen, die den Urgrund unseres Seins neu sehen lassen können.

Manche Text kommen aus anderen Zeiten, anderen Kulturen, Religionen,Traditionen als der unseren. Sie können oft besser in Kenntnis der jeweiligen Hintergründe verstanden werden. Und trotzdem ist es dann notwendig, den Transfer in die Gegenwart zu leisten, zu fragen, was sie uns Jetzt sagen können. Aber diese Aufgabe lohnt, wie ich finde.

Dass es vor allem – mit einigen Ausnahmen – Texte von „Dritten“ sind, soll nicht heißen, dass ich keine eigenen Ideen hätte. Die finden sich hier:

https://mystikaktuell.wordpress.com/auf-einen-blick-spirituelle-anregungen-von-werner-a-krebber/

oder auf meinem journalistischen Blog hier:

https://wernerkrebber.wordpress.com/category/aphorismen/

Aber es gibt so viele ausgezeichnete Gedanken und Inspirationen etc., dass es schade wäre, sie hier nicht weiterzureichen…

Allen wünsche ich, dass es eine fruchtbare Auseinandersetzung mit den Texten geben kann.

Werner Anahata Krebber

Oktober 2016

Neue Version der Seite „Die Texte zu meinem Blog…“

Der Finger,
der auf den Mond zeigt,
bleibt immer der Finger
und wird nie zum Mond.

So heißt es in einem alten Satz aus dem Zen-Buddhismus. Eine bessere Einleitung dafür, worum es bei den Texten auf der Seite “mystikaktuell” geht, kann es – so denke ich – kaum geben.

Die Texte, die auf diesem Blog erscheinen, geben nicht immer meine Meinung oder Überzeugung wieder. Ich habe sie ausgesucht im Rahmen meiner Meditation oder ich wurde darauf aufmerksam gemacht. Aber sie wollen und können immer wieder Anstoß und Anregung dafür sein, sich auszurichten, den Blick zu schärfen, die Perspektive zu wechseln um so an jene existienzellen Fragen zu kommen, die den Urgrund unseres Seins neu sehen lassen können.

Die Texte auf diesem Blog sind nicht Zeugnis davon, wo ich persönlich jetzt aktuell stehe. Sondern eher Perspektive und Vision, wohin ich mich entwickeln möchte.

Manche erfreuen die Texte, andere regen sich darüber auf (und wieder anderen sind sie wurscht).

Dass es vor allem – mit einigen Ausnahmen – Texte von „Dritten“ sind, soll nicht heißen, dass ich keine eigenen Ideen hätte. Die finden sich hier:

https://mystikaktuell.wordpress.com/auf-einen-blick-spirituelle-anregungen-von-werner-a-krebber/

oder auf meinem journalistischen Blog hier:

https://wernerkrebber.wordpress.com/category/aphorismen/

Aber es gibt so viele ausgezeichnete Gedanken und Inspirationen etc., dass es schade wäre, sie hier nicht weiterzureichen…

Allen wünsche ich, dass es eine fruchtbare Auseinandersetzung mit den Texten geben kann.

Werner Anahata Krebber

 

https://mystikaktuell.wordpress.com/die-texte-auf-diesem-blog/

Die Texte auf diesem Blog…

Der Finger,
der auf den Mond zeigt,
bleibt immer der Finger
und wird nie zum Mond.

So heißt es in einem alten Satz aus dem Zen-Buddhismus. Eine bessere Einleitung dafür, worum es bei den Texten auf der Seite „mystikaktuell“ geht, kann es kaum geben.

Die Texte, die auf diesem Blog erscheinen, geben nicht immer meine Meinung oder Überzeugung wieder. Ich habe sie ausgesucht, sie wurden mir zugesandt oder ich wurde darauf aufmerksam gemacht. Aber sie wollen immer wieder Anstoß, Anregung dafür sein, sich auszurichten, den Blick zu schärfen, die Perspektive zu wechseln um so an jene existienzellen Fragen zu kommen, die den Urgrund unseres Seins neu sehen lassen können.

Manche erfreuen die Texte, andere regen sich darüber auf (und wieder anderen sind sie wurscht).

Allen wünsche ich, dass es eine fruchtbare Auseinandersetzung mit den Texten geben kann.

Werner Anahata Krebber