Die läuternde Quellkraft der Stille

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In der Eckhart-Legende „von dem guten Morgen“, die von der Begegnung Meister Eckharts mit dem armen Menschen berichtet, heißt es:
„Du magst wohl heilig sein, (doch) wer hat dich heilig gemacht, Bruder?“
Die Antwort lautet:
„Das tat mein Stillesitzen und meine hohen Gedanken und meine Vereinigung mit Gott.“
Das erste also, das hier genannt wird, ist das Stillesitzen!
Das Mittelalter wußte noch um die nie auszuschöpfende läuternde Quellkraft der Stille, die allein im Stillesitzen aufgeht.

Karlfried Graf Dürckheim (1896 – 1988) in: Der Alltag als Übung

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Liebe bewegt das Universum

Wir alle sind Natur als Körper,
sind Klarheit als Geist
und sind Liebe als Seele.
Davon bin ich zutiefst überzeugt.

Liebe bewegt das Universum.
Liebe durchdringt alle Dinge.
Liebe wohnt in unserem Herz.
Liebe nährt uns.
Liebe zeigt sich groß und zeigt sich klein.

Liebe strahlt in jeder ihrer Ausdrucksformen mit gleichem Wert.
Liebe zu unserem Partner, unseren Kindern, die Liebe zu Freunden und weit Entfernten, die Liebe zu den kleinen Dingen des Alltags und die Liebe zur Natur, die Liebe zu Gott und die Liebe der Erde zu uns – all das und noch viel mehr sind die Strahlen der großen Liebe.
Liebe ermöglicht unserem Herz sich zu weiten und alles was uns begegnet, sei es freudig oder schmerzlich mit unserem Herzen zu umschließen.

Pyar Rauch (*1960)

Mit dem Atem das Positive nähren

Wir können unsere Achtsamkeit mit dem Atem verbinden. Dadurch schaffen wir uns in kurzer Zeit einen Anker, eine neue zentrierende Gewohnheit, die uns im täglichen Leben genau da hilft, wo Transformation nötig ist. Diese Achtsamkeit richtet sich auf die Gesamtheit des Erfahrens in diesem Moment: auf das Positive und – sofern gerade vorhanden – mit liebevollem Blick auch auf das Negative, das sich in diesem liebevollen Licht verwandeln kann. Diese Fokussierung auf den Atem kann ganz einfach auch im Alltag zwischendurch praktiziert werden. So ist auf sanfte Weise Wandel möglich.

Pyar Rauch (*1960)

Das ganze Interview, das Marlies Burghardt mit Pyar geführt hat, kann unter dem Titel „Transformation – Das Positive nähren“ hier nachgelesen werden:

https://www.sein.de/transformation-das-positive-naehren/

Atem, Achtsamkeit und Selbstbewusstheit

„16 Atemmethoden aus dem Buch “Der Buddha  – Sein Leben, seine Lehren, seine Weisheiten” von Thich Nhat Hanh. Es empfielt sich diese Atemmethoden täglich und schrittweise aufzubauen bis sie dauerhaft in den Alltag eingebaut sind. Dieses Bewusste Atmen ist eine Energiearbeit, die zu innerer Ruhe, Achtsamkeit und Selbstbewusstheit führt.“ Das schreibt Christina Kaufmann auf ihrem Blog. Sie veröffentlicht diese Übungen unter dem Titel: Das bewusste Atmen – Schritte zur Achtsamkeit und Selbstbewusstheit.

Mehr hier:
http://christinakaufmann.ch/blog/?page_id=112

 

Diese und weitere Übungen finden sich auch in dem Buch von Thich Nhat Hanh: Versöhnung mit dem inneren Kind. Von der heilenden Kraft der Achtsamkeit. (S. 144 ff.)

thichversoehnung

Wenn der Alltag nicht mehr weh tut

Wenn der Geist
zur Ruhe gekommen
und kristallklar
geworden ist,
reflektiert er
die Wirklichkeit.

Und wenn er das tut,
dann haben wir
eine Bewusstseinsebene erreicht,
auf der uns der Alltag
nichts mehr anhaben kann.
Er bleibt derselbe,
aber er tut
uns nicht mehr weh.

Ayya Khema (1923 – 1997)

Liebe bewegt das Universum

Wir alle sind Natur als Körper,
sind Klarheit als Geist
und sind Liebe als Seele.
Davon bin ich zutiefst überzeugt.

Liebe bewegt das Universum.
Liebe durchdringt alle Dinge.
Liebe wohnt in unserem Herz.
Liebe nährt uns.
Liebe zeigt sich groß und zeigt sich klein.

Liebe strahlt in jeder ihrer Ausdrucksformen mit gleichem Wert.
Liebe zu unserem Partner, unseren Kindern, die Liebe zu Freunden und weit Entfernten, die Liebe zu den kleinen Dingen des Alltags und die Liebe zur Natur, die Liebe zu Gott und die Liebe der Erde zu uns – all das und noch viel mehr sind die Strahlen der großen Liebe.
Liebe ermöglicht unserem Herz sich zu weiten und alles was uns begegnet, sei es freudig oder schmerzlich mit unserem Herzen zu umschließen.

Doch im Schreiben merke ich, wie Recht Rumi hat, wenn er sagt:
„Sei still! Sei still! Denn bei der Liebe verhält es sich anders als bei anderen Dingen: hier versteckt sich die Bedeutung, wenn du zu viel redest.“

Pyar Rauch (*1960)

Läuternde Quellkraft

In der Eckehart-Legende “von dem guten Morgen”, die von der Begegnung Meister Eckeharts mit dem armen Menschen berichtet, heißt es:
“Du magst wohl heilig sein, (doch) wer hat dich heilig gemacht, Bruder?”
Die Antwort lautet:
“Das tat mein Stillesitzen und meine hohen Gedanken und meine Vereinigung mit Gott.”
Das erste also, das hier genannt wird, ist das Stillesitzen!
Das Mittelalter wußte noch um die nie auszuschöpfende läuternde Quellkraft der Stille, die allein im Stillesitzen aufgeht.

Karlfried Graf Dürckheim  (1896 – 1988) in: Der Alltag als Übung