Das Erkennende und das Erkannte sind in Erkenntnis geeint

Labyrinth in Kevelaer / Foto: © wak

… Ich erkenne mich selbst! Das heißt das irdische „Ich“ erkennt des Geistes „Ich“ und umgekehrt. Das Erkennende und das Erkannte sind in Erkenntnis geeint. Damit dieses alles geschehen kann und einmal lebendige Wirklichkeit werde, sei jedem Einzelnen gesagt:

„A d v e n t , die Zeit der Vorbereitung sei hinfort in Deiner Seele; denn siehe: Du bist Bethlehem in Dir soll Dein König erscheinen, der Dich erlösen kann, – der allein Dich erlösen kann!“

„Advent“ von Dr. med. G. W. Vaubel, Griesheim-Darmstadt, 1955

Der vollständige Text ist hier nachzulesen:

MAGISCHE BLÄTTER BUCH IV
CI. JAHRGANG WINTER 2020 / 2021
4. Quartalsausgabe November, Dezember, Januar
gebunden. ISBN-Nr. 978-3-948594-04-6

HEFT 11 | Dezember 2020
TITELTHEMA: WEIHENACHT

https://verlagmagischeblaetter.eu/monatsschrift/magische-blaetter

Bestellt werden können die Magischen Blätter hier: kontakt@verlagmagischeblaetter.eu

 

O Heiland reiß die Himmel auf

Bild/ wikimedia: gemeinfrei

 

O Heiland, reiß die Himmel auf,
herab, herab vom Himmel lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
reiß ab, wo Schloss und Riegel für.

O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß,
im Tau herab, o Heiland, fließ.
Ihr Wolken, brecht und regnet aus
den König über Jakobs Haus.

O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd,
dass Berg und Tal grün alles werd.
O Erd, herfür dies Blümlein bring,
o Heiland, aus der Erden spring. …

Der seit 1622 publizierte Text wird dem Jesuiten Friedrich Spee von Langenfeld (1591–1635) zugeschrieben.

Advent: Einstellung auf die geistige Mitte

Foto: © wak

Unsere Aufgabe als Menschen dieser Erde, unsere Vorbereitung auf den Weg von aussen nach innen und damit unsere Vorbereitung auf  We i h n a c h t e n  als dem Fest der Seele, ist es also nun, diesen Hunger unserer Seele nach geistigem Erleben nicht unbeachtet zu lassen, sondern im Gegenteil ihn immer wieder, wenn möglich jeden Tag eine kurze Zeit der Selbstbesinnung (stillen), der Einstellung auf die geistige Mitte hin zu gewähren. D. h. mit andern Worten: Der Wille des Erdenmenschen mit all seinen tausendfältigen meist nur nach aussen gerichteten Strebungen muß sich immer wieder und immer mehr einordnen in den geistigen Zentralwillen, der ja in jedem von uns, in unserem innersten „Geistes-Ich“, lebendig ist.

„Advent“ von Dr. med. G. W. Vaubel, Griesheim-Darmstadt, 1955

Der vollständige Text ist hier nachzulesen:

MAGISCHE BLÄTTER BUCH IV
CI. JAHRGANG WINTER 2020 / 2021
4. Quartalsausgabe November, Dezember, Januar
gebunden. ISBN-Nr. 978-3-948594-04-6

HEFT 11 | Dezember 2020
TITELTHEMA: WEIHENACHT

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Maria durch ein‘ Dornwald ging…

advent2Foto © wak

 

Maria durch ein‘ Dornwald ging,
Kyrie eleison!
Maria durch ein‘ Dornwald ging,
Der hat in sieb’n Jahr kein Laub getragen.
Jesus und Maria.

Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie eleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
Das trug Maria unterm Herzen!
Jesus und Maria.

Da hab’n die Dornen Rosen getragen,
Kyrie eleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
Da haben die Dornen Rosen getragen!
Jesus und Maria.

Altes Adventslied aus dem Eichsfeld