Großes Erbarmen

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Für den Weisen ist jenseits aller Gegensätze alles eins mit dem Absoluten. Wer das verwirklicht hat, der hat nicht mehr unterscheidendes Bewusstsein, sondern höchste Erkenntnis, in der er nicht mehr die Kreaturen schaut, sondern nur noch den Buddha, der in jedem Wesen ist; er schaut nicht mehr die Dinge, sondern nur noch die höchste Wahrheit. Aus seinem Herzen fließt das Große Erbarmen.

Milarepa (1052-1135)

Der Schatz den ich fand…

Foto: © wak

Der Schatz den ich fand,
kann nicht mit Worten beschrieben werden.
Der Geist kann ihn nicht fassen.
Mein Geist fiel wie ein Hagelkorn in die riesige Weite des Bewusstseins.
Als ich einen Tropfen davon berührte,
schmolz ich hinweg und wurde eins mit dem Absoluten.
Und selbst nun, da ich zum menschlichen Bewusstsein zurückkehre,
sehe ich nichts, höre ich nichts, das nicht göttlich ist.
Ich weiss, dass nichts von mir verschieden ist.

Shankaracharya / Adi Shankara (788-820)

Gefunden habe ich dieses Zitat hier:
https://mystikaktuell.wordpress.com/2018/01/24/grundlegende-gutheit-innere-freude-buchtipp-v/

Aus dem Herzen fließt das Große Erbarmen

Für den Weisen ist jenseits aller Gegensätze alles eins mit dem Absoluten. Wer das verwirklicht hat, der hat nicht mehr unterscheidendes Bewusstsein, sondern höchste Erkenntnis, in der er nicht mehr die Kreaturen schaut, sondern nur noch den Buddha, der in jedem Wesen ist; er schaut nicht mehr die Dinge, sondern nur noch die höchste Wahrheit. Aus seinem Herzen fließt das Große Erbarmen.

Milarepa (1052-1135)

Aus seinem Herzen fließt Erbarmen

Für den Weisen ist jenseits aller Gegensätze alles eins mit dem Absoluten. Wer das verwirklicht hat, der hat nicht mehr unterscheidendes Bewusstsein, sondern höchste Erkenntnis, in der er nicht mehr die Kreaturen schaut, sondern nur noch den Buddha, der in jedem Wesen ist; er schaut nicht mehr die Dinge, sondern nur noch die höchste Wahrheit. Aus seinem Herzen fließt das Große Erbarmen.

Milarepa (1052-1135)

Präsenz des Überbewusstseins

Mystisches Bewusstsein trägt uns in die unendliche Weite des Überbewusstseins in die Bereiche des Göttlichen, wo wir frei von unseren menschlichen Begrenzungen, aber völlig vom Göttlichen abhängig sind, um unsere unfassbare Wirklichkeit und Wahrheit erfahren zu können. Der Mystsiker oder kontemplative Seher ist ein Mensch, der, unabhängig von seiner Ursprungstradition, in der Präsenz des Überbewusstseins lebt. Er lebt in der Wirklichkeit des Absoluten, im göttlichen Mysterium, aber er hat auch alle anderen Bewusstseinsebenen (Bewusstsein, Selbstgewahrsein, Unbewusstes und Überbewusstes) in der Tiefe seines Wesens integriert.

Wayne Teasdale (1945 – 2004) in: Das mystische Herz. Spirituelle Brücken bauen. Aurum, o.O. 2004, S. 112

Die höchste Wahrheit schauen

Für den Weisen ist jenseits aller Gegensätze alles eins mit dem Absoluten. Wer das verwirklicht hat, der hat nicht mehr unterscheidendes Bewusstsein, sondern höchste Erkenntnis, in der er nicht mehr die Kreaturen schaut, sondern nur noch den Buddha, der in jedem Wesen ist; er schaut nicht mehr die Dinge, sondern nur noch die höchste Wahrheit. Aus seinem Herzen fließt das Große Erbarmen.

Milarepa (1052-1135)

Das Eine Wahre Selbst

Wenn der Mensch sein eigenes Selbst als das Eine Wahre Selbst erkannt hat, wird er selbstlos, und in dieser Selbstlosigkeit ist er keinem Zustand und Umstand mehr unterworfen. Dies ist das höchste Geheimnis und es bedeutet die vollkommene Befreiung. In dieser Selbstlosigkeit nimmt man an keiner Freude und keinem Leid mehr teil, sondern nimmt das Absolute wahr.

Aus den Maitrayani-Upanishaden

Immer und überall zu Hause

„’Gott ist in uns daheim, wir sind in der Fremde‘ (Meister Eckhart 1260-1328). Ein Kernwort der Mystik, Gott ist im Seelengrund des Menschen anwesend, und es ist die wunderbare Berufung des Menschen, in Fühlung zu kommen mit diesem Geheimnis in ihm.“ (Johannes Bours)

In Wirklichkeit sind wir immer und überall zu Hause in dem All-präsenten Göttlichen Geheimnis, aber wir haben uns ihm entfremdet. Unser Bewusstsein ist getrübt, verschleiert, verdunkelt durch Verblendungen, durch irrige Ansichten. In weiten Phasen leben wir oberflächlich, getrieben von Begierden und Aversionen. Auch für überzeugte Christen, Muslime oder Buddhisten ist es ein langer Weg, bis ihre rationalen Glaubenssätze in dem Erfahrungswissen gegründet sind, dass wir niemals und nirgends von „Gott“, dem „Göttlichen“ oder dem „Grund“ (Meister Eckhart) getrennt sind. Dieses Ursprüngliche Wissen kann zwar getrübt oder vergessen sein, aber es meldet sich, immer mal wieder, unvermutet, in Nullpunkt-Erfahrungen und in Gipfelerlebnissen. Die Ahnung von einer ständigen Einheit unseres Selbst mit dem Absoluten, mit „Sat-Chit-Ananda“ – „Sein-Bewusstheit-Glückseligkeit“,  bewegt uns dann, so dass wir uns auf die Suche machen und den Inneren Weg gehen, zögernd zunächst, schließlich entschlossen.

http://adolf.frahling.de/Web-Site/I._Beheimatet.html