Menschenrechte und Islam

Unter dem Titel: „Sind Menschenrechte und Islam vereinbar“ veranstaltet der Verein Karamat eine Präsentation neuer Forschungsergebnisse. In der Pressemitteilung des Vereins heißt es:

Am Freitag, 4. März 2016 präsentiert der französisch-iranische Religionswissenschaftler Dr. Seyed Mostafa Azmayesh Forschungsergebnisse aus 25 Jahren intensivster Recherchen in persischen, arabischen, aramäischen und anderen Quellen, Studium der Koranverse, sowie Ergebnisse neuester wissenschaftlicher Untersuchungen seine interessanten Thesen in Hannover. Im Mittelpunkt der Diskussion wird die Relevanz dieser Thesen für die gegenwärtige Zeit stehen.

In Paris, Brüssel, London und Birmingham haben die ersten Präsentationen seiner Forschungsergebnisse vor Wissenschaftlern, Menschenrechtlern, Politikern und Journalisten stattgefunden. In Hannover ist die Präsentation einem breiten Publikum zugänglich.

Prof. Dawud Gholamasad, emer. Sozialwissenschaftler der Universität Hannover wird die Veranstaltung einleiten mit dem Hinweis auf polare Kräfte, die sich gegenseitig zu Extremen aufschaukeln und Gefahren für eine gesunde Gesellschaft mit sich bringen. Welche Konsequenzen kann das für die Bildungslandschaft in Europa haben?

Dr. Hans-Michael Haußig, Dozent an der religionsphilosophischen Fakultät der Universität Potsdam, wird den Abend ab 19:00 Uhr moderieren. An dem Abend ist zunächst eine Einführung in die drei Hauptthesen des Buchs geplant, bevor der Dialog mit den Zuschauern gesucht wird.

 

Die drei Hauptthesen des Buches:

1. Mohammed war gebildet und des Lesen und Schreibens kundig.

2. Der auf einer geistigen Schulung basierende Koran wurde eingeführt, um auf der Arabischen Halbinsel eine Zivilisation mit neuen Paradigmen zu inaugurieren. Im Mittelpunkt dieser Zivilisation stehen der Respekt vor den Menschenrechten aller Menschen und ein gleichwertiges Zusammenleben von Mann und Frau, aller Völker und Religionen. Zwang und gewaltsame Auferlegung von Islam widersprechen dem Geist des Korans, auf keinen Fall sollen alle anderen Religionen abgeschafft werden.

3. Noch zu Lebzeiten Mohammeds haben sich viele oberflächlich zum Islam bekannt, die dann ihre alten Überzeugungen, Haltungen und ihr Verhalten unter dem Namen Islam fortgeführt haben, Überlieferungen erfunden haben, die sie Mohammed in den Mund gelegt haben und die ihren eigenen Vorstellungen entsprochen haben. Die Vertreter der neuen Paradigmen von einer gerechten Gesellschaft und dem Respekt vor der Würde des Individuums sind verfolgt worden, während Machtinteressierte unter dem Namen Islam ihre Eroberungsfeldzüge durch die Welt angetreten sind. Schon immer gab es zwei Versionen von Islam. Eine Version ist konform mit den Menschenrechten und geht auf die Kernlehren des Korans zurück, die andere Version steht völlig im Gegensatz zu den Menschenrechten, beruht auf Erfindungen an Macht interessierter Theologen und Herrschern.

Diese Veranstaltung findet auf Spendenbasis statt.

Veranstaltungsort in Hannover wird kurzfristig bekannt gegeben.

Anmeldungen bitte bis zum 2. März 2016 an Helmut N. Gabel unter presse(at) karamat.eu. 

 

Mehr hier:

http://karamat.eu/artikel/sind-menschenrechte-und-islam-vereinbar.html

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